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Ice Dogs wollen Auswärtsschwäche der Riverkings ausnützen

EV Pegnitz empfängt am Wochenende gleich zwei Titel- und Aufstiegsaspiranten - 22.11.2018 18:07 Uhr

Auch gegen Füssen und Landsberg wird die Abwehr des EVP alle Hände voll zu tun haben.

22.11.2018 © Reinl


Eishockey-Bayernliga

EV Pegnitz – EV Füssen (Freitag, 19.30 Uhr) – Der Erste gegen den Letzten – größer könnten die Unterschiede von der Papierform her nicht sein, wenn am Freitag die zwei Traditionsvereine aufeinandertreffen. In früheren Zeiten sind die Ice Dogs bei solchen Herausforderungen nicht selten über sich hinausgewachsen. Doch aktuell sind ähnliche Überraschungen eher unwahrscheinlich, zu groß ist die Personalnot beim EVP. 

Bei beiden Vereinen gab es vor dieser Saison einen größeren Umbruch. Hatte Füssen nach dem Neuanfang beim Durchmarsch von der Bezirksliga in die Bayernliga weitgehend auf ein unverändertes Team gesetzt, so musste diesmal der Weggang von sechs Verteidigern und drei der besten Scorer kompensiert werden. Allerdings konnten im Gegenzug hochkarätige Neuzugänge gemeldet werden. Von den Oberligisten Sonthofen und Memmingen kamen die Verteidiger Tyler Wood und Stefan Rott, im Sturm rangieren der Kanadier Samuel Payeur, der Ex-Schongauer Markus Klein sowie der aus Buchloe zurückgekehrte Publikumsliebling Markus Vaitl ganz vorn in der Scorerliste. 

In der Tabelle sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache: Die Ostallgäuer haben im Vergleich zu den Oberfranken nicht nur zehn Mal so viele Punkte auf dem Konto, sondern auch doppelt so viele Tore geschossen und nur die Hälfte kassiert. Die Gründe für diese Diskrepanz sind hinlänglich bekannt, auch gegen Füssen wird Trainer Josef Hefner wieder nur ein Rumpfteam aufbieten können. Trotzdem gibt er die Hoffnung nicht auf: „Nach dem letzten Wochenende waren alle niedergeschlagen, aber ich habe sie wieder aufgemuntert. Auch im Training waren deutliche Fortschritte festzustellen.“ 

Die Sorgen mit der Mannschaftsaufstellung allerdings sind nicht kleiner geworden. Zwar steht Robin Niedermeier nach seiner Handverletzung wieder zur Verfügung, dafür muss aber voraussichtlich Darnell Pruett pausieren, nachdem er in Peißenberg nach einem Schlagschuss auf den Knöchel vorzeitig vom Eis musste. Auch diesmal werden deshalb die gelernten Stürmer Stefan Hagen und Ralf Skarupa hinten aushelfen müssen. 

EV Pegnitz – EHC Landsberg (Sonntag, 17.30 Uhr) – Keineswegs leichter wird das Match mit dem aktuellen Tabellenvierten Landsberg, haben doch die Riverkings ganz klar den Bayernliga-Titel und den Aufstieg in die Oberliga als Ziele ausgelobt. Ein Hoffnungsträger ist dabei der nach einem Jahr Pause wiedergenesene Kanadier Tyler Wiseman, der es in elf Spielen immerhin schon auf zwölf Tore gebracht hat. Wenn der EHC aktuell trotzdem nicht ganz oben in der Tabelle rangiert, so wegen einer eklatanten Auswärtsschwäche, wurden doch bislang auf fremdem Eis nur fünf Punkte geholt. Die Ice Dogs sollten sich daran erinnern, dass sie im Hinspiel den Riverkings immerhin 30 Minuten lang Paroli bieten konnten. Hefner: „Vielleicht schaffen wir es, einmal über 60 Minuten eine ansprechende Leistung zu zeigen.“ 

ISI REINL

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