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Sonntag, 21.04.2019

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Junge Familie nach Großbrand vor dem Nichts

Nordbayerische Nachrichten bitten um Spenden - Restbetrag von Weihnachten als Starthilfe - 09.02.2019 10:59 Uhr

Die Abbruchfirma Kornburger musste das Dachgeschoss komplett entfernen, damit die Feuerwehr den Brandnestern zu Leibe rücken konnte. © Reinl


Einen Grundstock für schnelle Hilfe hat Thomas Knauber, der die Aktion betreut, noch in Reserve. Aber es ist nicht viel. Deshalb seine Bitte, wie an Weihnachten vielleicht noch einmal etwas zu geben.

Die Familie brachte Willy Adamczyk, ihrem Wohnungsnachbarn, eine Schachtel mit Pralinen als Dankesgeschenk ins Krankenhaus, weil er sie in der Brandnacht rettete. Er war vom Piepsen seines Feuermelders aufgewacht und aus dem Schlafzimmer in den Flur gelaufen, wo er sein Wohnzimmertür schon in hellen Flammen sah. Die Rauchentwicklung war schon so dramatisch, dass er nur noch dachte: "Raus, und die Nachbarn wecken." Die Eltern standen schon bereit mit ihrem Kind. Sie hatten das Piepsen gehört.

Adamczyk dachte hinterher oft: "Was wäre gewesen, wenn die Wohnzimmertüre nicht mehr gehalten hätte, ich es vielleicht nicht mehr geschafft hätte, kriechend durch den Flur unter dem Rauch zur Tür zu kommen und meine Nachbarn zu warnen?"

Jetzt ist das Dach-Geschoss weg. Die Feuerwehr musste es abreißen. Von den Wohnungen blieb nichts. Sie sollen aber neu aufgebaut werden. Derweil wohnt die junge Familie in einer Ferienwohnung in Püttlach. Willy Adamczyk kommt aber zurecht, weil er auf seine Kinder setzen kann. Die Nachbarfamilie hat es nicht so leicht. Deshalb die Bitte der NN-Redaktion, eine Spende zu überweisen: Spendenkonto: Sparkasse Bayreuth, "Freude für Alle", DE 62 7735 0110 0038 0645 72, BYLADEM 1 STB, Verwendungszweck "Familie". 

fca

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