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Montag, 10.08.2020

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Kind auf A9-Rastplatz in Auto gefangen - 30 Gaffer filmen Rettung

Kommandant: "Nein, Gaffer helfen nicht, die filmen nur" - 13.07.2020 14:16 Uhr

Die Feuerwehr rückte mit schwerem Gerät an und befreite das Kind.

© Feuerwehr Pegnitz


Ein Vater hat am Freitagabend sein Kind auf dem Rastplatz Fränkische Schweiz versehentlich in seinem Wagen eingesperrt. Weil sich auch der Schlüssel in dem Auto befand, musste die Feuerwehr anrücken. Die Tür ließ sich von außen nicht mehr öffnen. Mit Spezialwerkzeug, teilt die Freiwillige Feuerwehr Pegnitz mit, habe man das Auto öffnen können, ohne Schäden an dem Fahrzeug zu hinterlassen. Das Kind sei zwischen "vier und fünf Jahren alt gewesen", schätzt Kommandant Roland Zahn. 

Ein Alltagseinsatz für die Feuerwehr, der unter den Rettern aber dennoch für jede Menge Ärger sorgt. Zwischen 20 und 30 Gaffer filmten den Einsatz an der A9, darunter auch eine schwangere Frau, die ihr Treiben erst beendete, als ein Pressefotograf mit seinem Licht auf sie schwenkte. Eingegriffen habe niemand, sagt Kommandant Zahn: "Nein, Gaffer helfen nicht", sagt der Feuerwehrmann. "Die stehen hinten dran, filmen und schauen Dir auf die Finger. Da kann man 15 Jahre lang einwandfreie Arbeit machen, die warten nur darauf, dass sie einen Fehler finden - und der wird dann in den sozialen Netzwerken breitgetreten." 


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