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Donnerstag, 22.08.2019

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KSB verzeichnet höchste Auftragslage in der Geschichte

Pumpenbauer geht davon aus, trotz der konjunkturellen Abkühlung die Ziele zu erreichen - 15.08.2019 06:00 Uhr

Die Mitarbeiter bei KSB haben aktuell viel zu tun. © Irene Lenk


Pumpen- und Armaturenhersteller KSB blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2019 zurück. Sowohl Auftragseingang als auch Auftragsbestand erreichten in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres die höchsten Werte in der fast 150-jährigen Unternehmensgeschichte.

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KSB erlebte vor 50 Jahren mit der Kernkraft regelrechten Boom

Prächtig liefen die Geschäfte für die KSB vor 50 Jahren, als im Auftragseingang Steigerungsraten von 20 Prozent gemeldet wurden. Zur Verstärkung der Belegschaft von damals über 2000 Beschäftigten wurden deshalb nicht nur jede Menge neue Arbeitskräfte gesucht, es wurde auch kräftig investiert, unter anderem in eine neue Halle für die Fertigung von bis zu 15.000 Warmwasserpumpen pro Monat. Große Hoffnungen setzte die Werksleitung auch in die Produktion von Armaturen für Kernkraftwerke, ein Geschäftszweig, der inzwischen weitgehend zum Erliegen gekommen ist. Erhebliche Mittel wurden auch in die Modernisierung der Gießerei und in technisches Gerät investiert.


So stiegen der Auftragseingang auf 1306,5 Millionen (+ 9,4 Prozent) und der Auftragsbestand auf 1.535,8 Millionen Euro (+ 8,7 Prozent). Im gleichen Zeitraum erhöhten sich auch der Umsatz um 8,3 Prozent auf 1.141,9 Millionen Euro und das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) von 21,4 Millionen Euro auf 45,2 Millionen Euro. Damit bewegen sich alle Steuerungsgrößen des Konzerns im prognostizierten Zielkorridor. Unabhängig hiervon wurden weitere Maßnahmen zur Ergebnis- und Renditesteigerung eingeleitet. Anders als im Vorjahr haben Währungseinflüsse nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Nahezu alle Märkte und Regionen haben zu dem Wachstum beigetragen.

Maßnahmen wirken

"Unsere im vergangenen Jahr eingeleiteten Maßnahmen tragen erste Früchte", sagt Dr. Stephan Jörg Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung. "Aufgrund der guten Ergebnisse im ersten Halbjahr und trotz der sich abzeichnenden konjunkturellen Abkühlung aufgrund der zunehmenden Handelsstreitigkeiten sind wir zuversichtlich, die Auftragseingangs-, Umsatz- und Ergebnisziele für das laufende Geschäftsjahr 2019 zu erreichen." 

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KSB erlebte vor 50 Jahren mit der Kernkraft regelrechten Boom

Prächtig liefen die Geschäfte für die KSB vor 50 Jahren, als im Auftragseingang Steigerungsraten von 20 Prozent gemeldet wurden. Zur Verstärkung der Belegschaft von damals über 2000 Beschäftigten wurden deshalb nicht nur jede Menge neue Arbeitskräfte gesucht, es wurde auch kräftig investiert, unter anderem in eine neue Halle für die Fertigung von bis zu 15.000 Warmwasserpumpen pro Monat. Große Hoffnungen setzte die Werksleitung auch in die Produktion von Armaturen für Kernkraftwerke, ein Geschäftszweig, der inzwischen weitgehend zum Erliegen gekommen ist. Erhebliche Mittel wurden auch in die Modernisierung der Gießerei und in technisches Gerät investiert.


Im Segment Pumpen stieg der Auftragseingang um 74,0 Millionen Euro (+ 9,4 Prozent) auf 867,1 Millionen Euro. Hier hat sich das Projektgeschäft insbesondere in den Marktbereichen Industrie, Wasser/Abwasser und Energie deutlich erholt.

Ach beim Service läuft es gut

Das Segment Armaturen erreichte mit 203,9 Millionen Euro (+ 24,7 Millionen Euro/+ 13,8 Prozent) im Auftragseingang den höchsten prozentualen Zuwachs. Haupttreiber waren die Geschäfte mit Tieftemperaturklappen für LNG-Tanker sowie Rauchgasreinigungsanlagen für Schiffe.

Das Segment Service hat im Auftragseingang um 12,2 Millionen Euro (+ 5,4 Prozent) auf 235,5 Millionen Euro zugelegt. Hier wurden vor allem Serviceleistungen aus den Marktbereichen Allgemeine Industrie und Chemie/Petrochemie nachgefragt. 

nn

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