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Kurzes Zwischenhoch war zu wenig: EVP unterlag Selb

Nach zehn Minuten lagen die Ice Dogs schon mit 0:3 Toren zurück - Dzemla einziger Lichtblick - 04.01.2020 15:22 Uhr

EVP-Keeper Luca Feitl musste den Puck schon nach 20 Sekunden zum ersten Mal aus seinem Gehäuse holen. © EVP


Eishockey-Landesliga

EV Pegnitz – VER Selb 1b 6:8 (1:3/4:2/1:3) - Ein stark dezimierter Kader konnte im letzten Spiel der Vorrunde nicht überzeugen. Mit Ralf Skarupa, Marvin Walz, Paul Lindmeier, Sven Adler, Leo Trautmann und Michal Plichta fehlten dem EVP gleich sechs Akteure. Im Tor bekam Luca Feitl eine Bewährungschance, musste aber bereits nach 20 Sekunden hinter sich greifen, als Tausend auf Warkus ablegte und die Führung für die Hochfranken erzielte. Nach zehn Minuten lagen die Ice Dogs durch zwei weitere Treffer in Unterzahl bereits mit 0:3 im Rückstand. Wich und Hechtfischer nutzten die Anfälligkeit in der Abwehr gnadenlos aus.

Patrik Dzemla in seinem letzten Spiel im Trikot der Ice Dogs war noch einer der Wenigen, der im ersten Abschnitt für positiven Akzente sorgen konnte und in der 20. Minute den Anschlusstreffer markierte. Die Wölfe knüpften an ihrer soliden Leistung aus dem ersten Drittel an und Bauer nutzte in der 24. Minute erneut einen Fehler im Pegnitzer Drittel eiskalt aus. Der ansonsten so zuverlässige Roman Navarra verlor im Aufbau die Scheibe hinter dem Tor an Warkus, der auf den freistehenden Bauer vor dem Tor ablegte und mühelos einschieben konnte. Johannes Seidinger reagierte in der 26. Minute am schnellsten, als ein Schuss von Navarra von der Bande aus zum 2:4 vor das Tor sprang.

Mit dieser Aktion begann auch für die Hefner-Schützlinge das Spiel. 20 Sekunden nach dem 2:4 hatte Lucas Büchner das 3:4 auf dem Schläger, als er alleine vor Baetge im Tor der Wölfe auftauchte, aber scheiterte. Kurz danach traf Kapitän Stefan Hagen nur den Pfosten. Als Roos vom VER auf die Strafbank musste, konnte Michael Kuhn einen Schuss von Chris Neumann unhaltbar zum 3:4 abfälschen. Nur 53 Sekunden später glich Büchner mit einem Gewaltschuss in der 30. Spielminute aus, Baetge im Tor der Wölfe verließ entnervt seinen Kasten und machte für den Tschechen Radek Uhrin Platz. Auch er wurde sofort unter Dauerbeschuss genommen.

Mit dem ersten Gegenangriff ging aber der VER in der Drangphase der Ice Dogs wieder überraschend durch Warkus in Führung. Während einer Strafzeit für Chris Neumann konterten Seidinger und Darnell Pruett die Wölfe in der 36. Minute in Unterzahl aus. Erst scheiterte Seidinger, doch Pruett schloss eiskalt ab.

Im letzten Abschnitt war das Zwischenhoch der Ice Dogs wieder wie verpufft und die Zuschauer sahen einen ähnlich schwachen EVP wie zu Beginn des Spiels. Erst war es Worotnikow (48.) und 100 Sekunden später Roos, die das Spiel entschieden. Gimmel markierte mit einem Emty Net Treffer in der 59 zum 5:8 das Match. Der Treffer von Benjamin Frank kurz vor dem Ende hatte nur noch kosmetischen Wert.

Torfolge: 0:1 (1.) Warkus, 0:2 (4.) Wich (5 gegen 4), 0:3 (10.) Hechtfischer (5 gegen 4), 1:3 (20.) Dzemla/Büchner, 1:4 (24.) Bauer, 2:4 (26.) Seidinger/Navarra/Kercs, 3:4 (30.) Kuhn/Seidinger/Chris Neumann (5 gegen 4), 4:4 (30.) Büchner, 4:5 (34.) Warkus, 5:5 (36.) Pruett/Seidinger (4 gegen 5), 5:6 (48.) Worotnikow, 5:7 (50.) Roos, 5:8 (59.) Gimmel (ENG), 6:8 (60.) Frank/Eric Neumann/Chris Neumann.

Strafen: Pegnitz acht, Selb sechs Minuten.

jb

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