Stadtratssitzung

Landesgartenschau in Auerbach? Bewerbungsverfahren geht in zweite Phase

29.7.2021, 17:31 Uhr
Es blüht schon jetzt herrlich bunt rund um den Auerbacher Stadtweiher. Sollte die Stadt mit ihrer Bewerbung um die Landesgartenschau Erfolg haben, soll dieser Bereich noch attraktiver werden.

Es blüht schon jetzt herrlich bunt rund um den Auerbacher Stadtweiher. Sollte die Stadt mit ihrer Bewerbung um die Landesgartenschau Erfolg haben, soll dieser Bereich noch attraktiver werden. © Foto: Karl-Heinz Schmid

Nach der Sommerpause will die Verwaltung dann Ergebnisse vorlegen, skizzierte Bürgermeister Joachim Neuß das weitere Vorgehen. Dann wird auch bekannt sein, was die Bewerbung kosten wird, da es nötig ist, einen Landschaftsarchitekten mit in die Bewerbung einzubeziehen. Die Stadt will laut Neuß bis zur nächsten Sitzung Angebote bei entsprechenden Büros abfragen, aber auch Städte kontaktieren, die schon Ausrichter einer Landesgartenschau waren. Bis 8. April nächsten Jahres muss die zweite Bewerbung eingereicht werden.

"Die SPD-Fraktion steht nach wie vor voll und ganz hinter der Bewerbung", setzte Dr. Edmund Goß gleich zu Beginn der Wortmeldungen ein klares Zeichen. "Zumal die Chancen nicht schlecht stehen", fügte er hinzu. Der Sprecher von FW/Aufschwung Auerbach, Holger Eckert, sagte mit Blick auf den Abgabetermin der Bewerbung, dass man jetzt noch ein Dreivierteljahr Zeit habe. "Diese Zeit sollten wir nutzen, die Bürger zu beteiligen", machte er deutlich. In der Sommerpause sei Gelegenheit, Ideen zu sammeln. "Wir würden uns als Gruppierung auch einbringen", so Eckert, der auch darauf hinwies, dass die Phase zwei bei der Bewerbung auch Geld koste. Für die Fraktion von CUU/JAU signalisierte Josef Lehner, dass sie den Weg auch weiter mitgehen werde. Und "wir werden Ideen liefern", kündigte der Stadtrat aus dem Umland an.

Bernd Scheller (Grüne) sieht gute Chancen für Auerbach. "Wir sind in der Oberpfalz der einzige Bewerber", stellt er fest. Und wenn sich der Stadtrat für die Phase eins der Bewerbung entschieden habe, dann müsse man auch die Phase zwei machen. Befürwortet hat Scheller die von Bürgermeister Neuß vorgeschlagene Klausurtagung zu dem Thema.

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