Samstag, 28.11.2020

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Landrat kämpft für Erhalt der Schnabelwaider Schule

Entscheidung für einjährige Schließung "nicht nachvollziehbar" - "Kann Empörung verstehen" - 25.08.2020 20:43 Uhr

Solche Bilder, wie hier von der Einschulung im Jahr 2019, soll es heuer in Schnabelwaid nicht geben.

10.09.2019 © Reinhard Hagen


"Die getroffene Entscheidung, die Grundschule Schnabelwaid – wenn auch nur für ein Jahr – wegen zu niedriger Schülerzahlen zu schließen, ist in vielerlei Hinsicht nicht nachvollziehbar. Die Empörung sowohl der betroffenen Eltern als auch der Lehrer und der Bürgerschaft der Gemeinde Schnabelwaid kann ich gut verstehen, da sie in unzumutbarer Weise überaus knapp vor Schulbeginn vor vollendete Tatsachen gestellt wurden", schreibt der Landrat.

Dass die Schließung sich lediglich auf ein Jahr beschränken soll, mache die Sache nicht wesentlich besser, denn die Grundschüler wären durch das Hin- und Herwechseln in die Schule nach Creußen und nach einem Jahr wieder zurück von großen Unannehmlichkeiten betroffen, meint Wiedemann. Dies könne einem pädagogisch erfolgreichen Unterrichtsgeschehen nicht zuträglich sein. Er gibt zu bedenken, dass Grundschüler unter der Coronakrise nicht nur psychisch am stärksten leiden, sondern diese Entscheidung auch die Vorgaben der Behörden zur Eindämmung der Corona-Pandemie konterkariert. Dies sei der Bürgerschaft nicht zu vermitteln.

"Sehr geehrter Herr Staatsminister, ich kann die Sorgen der betroffenen Eltern und Schüler sehr gut verstehen und bitte, alles was notwendig ist, zu tun, um den Erhalt der Grundschule zu sichern."

nn

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