LED-Leuchten auf beiden Sportplätzen in Kirchahorn

24.5.2021, 09:00 Uhr
Künftig kann der Kirchahorner SV-Vorsitzende Hans Michael Herzing wieder unter einer perfekten Flutlichtanlage die Bälle jonglieren. Beide Sportplätze wurden mit LED-Leuchten ausgestattet.

Künftig kann der Kirchahorner SV-Vorsitzende Hans Michael Herzing wieder unter einer perfekten Flutlichtanlage die Bälle jonglieren. Beide Sportplätze wurden mit LED-Leuchten ausgestattet. © Foto: Ralf Münch

Verbindlich müsse der Verein mindestens zehn Prozent selber tragen, so Vorsitzender Hans Michael Herzing im Antrag, um förderkonform zu sein. "Vielleicht sind ja so um die 3500 Euro eine Basis", so Herzing weiter. "Dann verblieben beim SVK rund 11 000 Euro." "Elf" passe doch gut zu einem Sportverein, gemäß dem Motto "Elf Freunde müsst Ihr sein".

Schlechte Lichtqualität

In seinem Antrag hatte Herzing kurz die Sachlage erläutert. Auf dem neuen Sportplatz befanden sich seit über 40 Jahren vier etwa zehn Meter hohe Betonmasten mit je einer 2000- Watt-Halogen-Metalldampflampe.

"Durch die niedrige Höhe der Masten war die Lichtqualität schlecht und sehr blendungsintensiv", so Herzing, "von der Umweltverträglichkeit der Leuchten ganz zu schweigen." Ein ordnungsgemäßer Trainings- und Spielbetrieb war nicht möglich.

Also wurden die bestehenden Masten gegen vier neue, jeweils 16 Meter Lichtpunkthöhe aufweisende Stahlmasten mit neuem Köcherfundament aufgestellt. Diese Masten sind mit jeweils zwei LED-Leuchten versehen. Die Lichtleistung betrage jetzt 77 Lux, es gebe keine Blendwirkung mehr und das Licht sei umweltfreundlicher. Am alten Sportplatz konnte man die bestehenden Stahlmasten weiter nutzen. Dabei wurden nur die Lampen gegen LED-Leuchten ausgetauscht. "Corona hat die Umsetzung der Maßnahme etwas verzögert, aber bis Ende November war alles fertig." Im Dezember habe man das Projekt auch noch für den BLSV-Umweltpreis 2021 angemeldet, hier würde es 2500 Euro als Prämie geben. Eine Entscheidung wurde aber noch nicht getroffen.

"Der SV Kirchahorn ist einer der größten Vereine in der Gemeinde", stellte Sebastian Knauer (CWU) fest. Außerdem leiste er eine hervorragende Jugendarbeit und der Vorsitzende zeige außergewöhnliches Engagement. Deshalb sei er dafür, dass die Gemeinde einen Zuschuss von 3500 Euro gebe. Etwas Bauchgrimmen hatte Manfred Richter (FWA), der an eine Gleichbehandlung bei der Bezuschussung mit kirchlichen Projekten erinnerte. "Grundsätzlich bin ich aber nicht abgeneigt", sagte er.

Und so stimmte der Gemeinderat abschließend einstimmig dafür, den SV Kirchahorn beim Umbau der LED-Flutlichtanlage mit 3500 Euro zu unterstützen.

Zufrieden und erleichtert war Vorsitzender Herzing mit dem Beschluss. "Die Gemeinde ist dem Verein aber immer wohlgesonnen", lobte er im Anschluss an die Sitzung. Er nannte hier zum Beispiel die Duschen der Schule, die der Verein auch nutzen dürfe. Ebenso übernehme die Kommune die Versicherung und die Steuer für den Vereinsbus der Jugend.

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