Freitag, 07.05.2021

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Lkw deutlich überladen: "Teure Vermögensabschöpfung"

Polizei fordert vom Spediteur einen vierstelligen Betrag - Eine Tonne zu viel geladen - 19.04.2021 11:35 Uhr

Am Sonntag wurde gegen 15 Uhr am Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach ein 3,5-Tonner mit polnischer Zulassung festgestellt, bei dem das Fahrverhalten auf eine deutliche Überladung hinwies. Aufgrund der Coronaregelungen gilt aktuell das Sonntagsfahrverbot nicht.

Das Wiegen ergab, dass der Lkw statt der erlaubten 3,5 fast 4,4 Tonnen wog. Somit hatte er doppelt so viel zugeladen wie erlaubt. Der ukrainische Fahrer, der im Auftrag einer polnischen Spedition unterwegs war, wurde zu einer Rastanlage geleitet, wohin ihm der Spediteur einen zweiten Lkw zur Teilung der Ladung entsandte.

Während den Fahrer eine eher geringe Geldbuße erwartet, wird beim Unternehmer der Gewinn, den er durch die Ersparnis einer kompletten Fahrt gehabt hätte, als sogenannte „Vermögensabschöpfung“ im niedrigen vierstelligen Bereich eingefordert.


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