Mittwoch, 25.11.2020

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Lob für "Raggerer": "Pegnitzer Netzwerk einmalig"

Sinnespfad wertet Wiesweiherpark auf - Skateranlage auf Vordermann gebracht - 16.06.2013 00:17 Uhr

Sie "raggerten" 72 Stunden im Wiesweiherpark und ernteten für ihre tolle Arbeit verdientermaßen hohes Lob.

15.06.2013 © Reinl


Bei der Eröffnungsveranstaltung im Wiesweiherpark ernteten die rund 600 Jugendlichen, die landkreisweit 25 Projekte angehen wollten, schon hohes Lob. Bei der Abnahme ihrer Arbeiten durch den Kreisjugendring war viel von Bewunderung die Rede, was in Gemeinschaftsarbeit in so kurzer Zeit geschafft worden ist.

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600 Jugendliche "raggerten" 72 Stunden für Region

Das ist vorbildlich: Rund 600 Jugendliche opferten ein ganzes Wochenende, um im Rahmen der Aktion "72 Stunden raggern für die Region" ehrenamtlich nicht weniger als 25 Projekte in Stadt und Landkreis Bayreuth zu realisieren. Bei der Eröffnungsveranstaltung im Pegnitzer Wiesweiherpark lobten die Politiker das Engagement, das den Zusammenhalt fördern soll. Als der Vorstand des Kreisjugendrings zum Abschluss das Ergebnis begutachtete, war er begeistert: "Es ist eine super Arbeit geleistet worden. Darauf können alle Beteiligten stolz sein."


Glanzstück der Pegnitzer Initiativen ist der Sinnespfad im Wiesweiherpark mit Insektenhotel, Kräuterspirale, Barfußpfad oder Baum-Xylophon, um nur einige Stationen zu nennen. Verantwortlich zeichneten hierfür Wolfgang Nierhoff und Katharina Hoth mit der katholischen Jugend, Stefanie Reinl, Florian Tobuschat und Mareike Rasch mit der evangelischen Jugend sowie Siegfried Krug mit dem THW-Nachwuchs. Tatkräftig unterstützt wurden sie vom Stadtbauhof unter Leitung von Toni Herzing. In einem zweiten Projekt renovierte die evangelische Jugend zudem das Schülercafe „Bartl“.

Aber auch an der Realschule wurde gewerkelt. Dort brachte die Skaterinitiative Pegnitz die zuletzt stark heruntergekommene Skateranlage auf Vordermann. Hier führte Benedikt Wolf Regie.

Staunte die KJR-Führung schon über die Projekte, die im landkreisweiten Vergleich mit an der Spitze stehen, so vergaben sie die Höchstnote für die logistische Leistung, erbracht durch Wolfgang Nierhoff und Stefanie Reinl.

Verpflegung war nirgends besser

Die Unterstützung durch die zahlreiche Geschäfte und Lokale sei in Stadt und Landkreis unübertroffen. Nirgends sei die Verpflegung der Helfer besser gewesen als am Pegnitzer Wiesweiher mit Tischen voller Pizza-Blechen, mit meterlangen Sandwich-Reihen, Wurst- und Fleischwaren ohne Ende, Kisten voller Obst und einem ganzen Kühlwagen voller Getränke. KJR-Vorsitzender Christian Porsch: „Großes Kompliment an das Pegnitzer Netzwerk. Das ist einzigartig.“

rr

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