Einsatz

Malteser aus Waischenfeld in Katastrophengebiet aufgebrochen

20.7.2021, 08:00 Uhr
Die Schnelle Eingreiftruppe der Malteser aus Waischenfeld war binnen drei Stunden startklar. Das Bild zeigt den Start am Montagvormittag in Waischenfeld.

Die Schnelle Eingreiftruppe der Malteser aus Waischenfeld war binnen drei Stunden startklar. Das Bild zeigt den Start am Montagvormittag in Waischenfeld. © Foto: Malteser Waischenfeld

Innerhalb von drei Stunden waren Einheiten aus Bamberg, Kulmbach und Waischenfeld am Montag Vormittag abmarschbereit und machten sich auf den Weg zur allgemeinen Sammelstelle der Hilfsorganisationen nach Hösbach bei Aschaffenburg. Konkret sind für den Hilfseinsatz die Schnellen Eingreiftruppen (SEG) Betreuung aus Bamberg, Technik und Sicherheit aus Kulmbach sowie Transport und Behandlung aus Waischenfeld vorgesehen.

Den Teams gehören insgesamt 24 Malteser aus dem Erzbistum Bamberg an. Die SEG Betreuung ist in erster Linie dafür zuständig, vorübergehend obdachlos gewordene Menschen mit Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser zu versorgen. Zudem stellt sie Betroffenen Aufenthaltsmöglichkeiten und Notunterkünfte zur Verfügung. Die SEG Technik und Sicherheit ist unter anderem mit Generatoren und Aggregaten unterwegs, um die Stromversorgung für die Einheiten im Krisengebiet zu sichern.

Besonders stolz ist Fabian Pecht, Truppführer für die SEG Betreuung und Referent für Notfallvorsorge in der Malteser Diözesangeschäftsstelle Bamberg, dass die Mobilisierung innerhalb von nur wenigen Stunden reibungs- und komplikationslos geklappt hat. "Um 7.01 Uhr haben wir heute die Alarmierung bekommen, um kurz vor 10.30 Uhr waren wir einsatzbereit. Wir konnten ohne Probleme alle Einheiten mit Personal besetzen. Das ist schon eine starke Leistung." Mit im Einsatz ist auch das Ehepaar Josef und Birgit Albrecht aus Bamberg. Sie sind in der SEG Betreuung eingesetzt und seit Jahrzehnten krisenerprobt. "Wir waren schon beim Hochwasser in Deggendorf direkt an der Front und haben viele Menschen professionell betreut", sagte Josef Albrecht kurz vor dem Start nach Hösbach. Er ist froh, dass er als Ehrenamtlicher für den jetzigen Fluteinsatz von seinem Arbeitgeber grünes Licht bekommen hat. Wie auch seine Frau Birgit. "Es ist jedes Mal eine Herausforderung, aber dafür sind wir ja da."

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