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Freitag, 18.10.2019

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Mann stirbt bei Unfall in Oberfranken: A9 war gesperrt

Verkehr wurde bei Münchberg-Süd von der Autobahn abgeleitet - 13.03.2019 08:26 Uhr

Die Bergungsarbeiten nach dem Unfall auf der A9 am Dienstagmittag werden sich laut Polizei noch mehrere Stunden hinziehen. © NEWS5 / Fricke


Laut Angaben der Polizei fuhr der Fahrer eines mit Holzpaletten beladenen Sattelzuges gegen 11.30 Uhr auf einen Tankzug auf - wohl im stockenden Verkehr. Das Führerhaus des Lkw wurde bei dem Zusammenstoß erheblich deformiert, für den 23-jährigen Fahrer kam jede Hilfe zu spät: Der eintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. 

Der Fahrer des Tankzuges wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Vor Ort waren rund 100 Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei. Zudem überflog ein Polizeihubschrauber das Gebiet, um Luftaufnahmen zu machen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hof wurde ein Gutachter hinzugezogen, der Lkw wurde zudem sichergestellt.  

Die Autobahn war für rund zwölf Stunden gesperrt, erst gegen 1 Uhr in der Nacht konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Ein Sprecher der Polizei Oberfranken sprach gegenüber nordbayern.de von "erheblichen Bergungsarbeiten". Eine Umleitung wurde eingerichtet, der Verkehr wurde ab Münchberg-Süd von der Autobahn abgeleitet.

Der Artikel wurde am 13. März 2019 um 8.26 Uhr aktualsiert.

Bilderstrecke zum Thema

Tödliche Kollision: Schwerer Lkw-Unfall auf der A9

Nach einem Auffahrunfall auf der A9 konnte der eintreffende Notarzt nur noch den Tod eines 23-jährigen LKW-Fahrers feststellen. Durch die Wucht des Aufpralls hatte sich die Ladung seines Lasters über 100 Metern auf der Fahrbahn verteilt.


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