Donnerstag, 29.10.2020

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"Marathon soll kein neuer Herd werden"

Neunkirchener Dauerläufer Alfred Schmitt zur Absage des FSM - 13.07.2020 18:50 Uhr

Alfred Schmitt

© Foto: privat


Herr Schmitt, hatten Sie die Absage erwartet?

Man hat damit rechnen können, auch wenn ich irgendwie gehofft hatte, dass wir trotzdem starten können. Aber die Gesundheit geht vor, die Organisatoren müssen ja sowohl die Sportler als auch die Zuschauer im Auge haben. Es soll ja schließlich durch so eine Veranstaltung kein neuer Infektionsherd entstehen.

 

Wären Sie denn dieses Jahr gut in Form gewesen?

Ehrlich gesagt: Gar nicht. Ich war vergangenes Jahr ja schon angeschlagen und bin mehr oder weniger ohne richtige Vorbereitung ins Rennen gegangen. Ich musste auf den letzten zehn Kilometern sogar Gehpausen einlegen. Aufgeben ging aber gar nicht, weil meine ganzen Freunde von der SG Neunkirchen wegen meines Jubiläums auf mich gewartet haben. Da hat man schon seinen Stolz, auch wenn ich viel langsamer war als üblich. Und über den Winter hatte ich Knieprobleme und konnte mich kaum motivieren – vor allem, als wegen Corona auch die ganzen kleinen Wettkämpfe ausfallen mussten.

 

Was haben Sie sich denn für 2021 vorgenommen?

Auf jeden Fall starten und vielleicht, auch wenn es momentan unrealistisch klingt, unter 3:30 Stunden bleiben. Dazu muss ich aber erst einmal wieder fitter werden. Immerhin habe ich schon ein Ziel: Beim Arber-Lauf will ich ein "König vom Bayerwald" werden und dann auch wieder in der fränkischen Heimat gut dabei sein – trotz diverser altersbedingter Zipperlein.

INTERVIEW: HOLGER PETER

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