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Marie Götz ist die zweitälteste Einwohnerin von Pegnitz

Mit 100 Jahren noch weitgehend selbstständig - Jubilarin achtete immer auf die Sauberkeit der Herz-Jesu-Kirche. - 19.04.2019 20:08 Uhr

Im Bild von links nach rechts: Sohn Kurt Götz, Pfarrer Peter Klamt, Marie Götz, Zweiter Bürgermeister Wolfgang Nierhoff, die Söhne Alois und Horst Götz.


Die Jubilarin wurde in Praszka (ehemals Praschkau) im Sudetenland geboren. 1946 wurde sie aus ihrer Heimatstadt vertrieben und kam zuerst nach Schwabach und dann nach Roth, wo sie ihren späteren Ehemann Alois kennenlernte. Im Jahr 1955 kamen beide nach Pegnitz, weil der Postbeamte Alois Götz von Mittelfranken nach Pegnitz versetzt worden war.

Marie Götz war zeitlebens Hausfrau und hat sechs Kinder großgezogen, wovon bereits zwei verstorben sind. Sie hat sich viele Jahre lang in der katholischen Kirchengemeinde ehrenamtlich engagiert und immer ein Auge auf die Sauberkeit der Herz-Jesu-Kirche und ihrem Umfeld geworfen. "Noch vor rund fünf Jahren haben wir sie beim Unkraut jäten erwischt", sagte Pfarrer Peter Klamt scherzhaft.

Ins Seniorenheim gezogen

Vor einem Jahr ist sie in das Seni-Vita-Seniorenheim gezogen. Dort fand sie eine kleine Wohnung, weil sie noch etwas selbstständig sein wollte und in der sie sich sehr wohl fühlt. Zu ihrer großen Familie zählen zehn Enkelkinder, 17 Urenkel und acht Ururenkel.

KLAUS TRENZ

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