Donnerstag, 28.01.2021

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Mercedes knallte mit 200 "Sachen" in Kleinwagen

Personen kamen bei Unfall nahe Bayreuth glimpflich davon - Hunde fünf Kilometer weiter eingefangen - 12.01.2021 12:02 Uhr

Ein 37-jähriger Österreicher fuhr nach seiner Pause vom Parkplatz Sophienberg auf die Autobahn auf. Er wechselte mit seinem Fiat Punto vom Beschleunigungsstreifen  auf die linke äußere Spur. Ein 30-jähriger Bayreuther, welcher mit seinem Mercedes und etwa 200 km/h die linke Spur befuhr, knallte in das Heck des Österreichers und beschleunigte diesen so stark, dass beide Unfallfahrzeuge im Schleudern noch einen Sattelzug  überholten. Anschließend kamen beide Fahrzeuge auf dem Seitenstreifen zum Stehen.

Das Heck des Fiats wurde derart zerstört, dass zwei Schäferhunde, welche sich ungesichert im Fahrzeug befanden, aus dem Auto sprangen. Einer der Hunde konnte von einem Ersthelfer etwa drei Kilometer weiter auf der Autobahn eingefangen werden. Der zweite Hund wurde von einigen Verkehrsteilnehmern zeitweise gesichtet, versteckte sich jedoch dann im unwegsamen Gelände.

Aufgrund des massiven Aufpralles wurden mehrere Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber alarmiert, sodass die Autobahn mehrfach voll gesperrt werden musste.

Als die Unfallaufnahme beendet war, wurde der verstörte Hund fünf Kilometer weiter südlich von einem Verkehrsteilnehmer entdeckt. Um einen weiteren Unfall zu verhindern, wurde die Autobahn erneut gesperrt, um das Tier einzufangen. Der verängstigte Hund konnte letztendlich im stauenden Verkehr eingefangen werden und wurde der Besitzerin übergeben.

Bei dem Unfall wurden glücklicherweise alle Beteiligten nur leicht verletzt. Der Fiat-Fahrer muss jetzt wegen des Ausschervorganges und der ungesicherten Hunde mit einem erheblichen Bußgeld rechnen.


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