Donnerstag, 09.04.2020

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Minikader der Ice Dogs geht in Vilshofen unter

Trainer Josef Hefner standen bei der 4:7-Niederlage nur mehr zehn Feldspieler zur Verfügung - 12.01.2020 21:28 Uhr

Kurzfristig fiel auch noch Torjäger Aleksandr Kercs krankheitsbedingt aus. © Isi Reinl


Eishockey-Landesliga, Abstiegsrunde

ESC Vilshofen – EV Pegnitz 7:4 (2:1, 3:1, 2:2) - Bereits unter der Woche konnten die Ice Dogs nur mit einem Minikader trainieren. Zu den Ausfällen Paul Lindmeier, Leopold Trautmann und Luca Feiltl gesellten sich krankheitsbedingt auch noch Aleksandrs Kercs und Sven Adler. Patrik Dzemla war bekanntlich nach der Vorrunde nach Passau gewechselt, Benjamin Frank zu seinem Heimatverein Amberg zurückgekehrt.

Die Niederbayern, bei denen Miroslav Vitovec nach langer Verletzungspause wieder mit an Bord war, starteten selbstbewusst und schnürten den EVP im eigenen Drittel ein. In der 4. Minute war es Schwarz, der nach Zuspiel von Zillinger zum 1:0 einnetzte. Pegnitz konnte sich erst nach Strafen für Vilshofen aus der Umklammerung lösen. Roman Navarra traf in Überzahl in der 13. Minute nur den Pfosten. Als Chris Neumann auf die Strafbank musste, konterten die Ice Dogs, mussten aber im Gegenzug durch Retzer das 2:0 hinnehmen. Als der EVP erneut in Überzahl agierte, war es Chris Neumann, dessen Schuss von der blauen Linie abgefälscht zum 2:1 ins Tor fand.

Die Ice Dogs starteten furios in den zweiten Abschnitt. Nach nur 24 Sekunden erzielte Michael Kuhn den Ausgleich, aber nur 50 Sekunden später stellte Nemecek mit der erneuten Führung den alten Abstand wieder her. Maximilian Schmidt im Tor riskierte ein ums andere Mal Kopf und Kragen und hielt seine Ice Dogs so im Spiel. In der 29. Minute hatte Chris Neumann die große Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an ESC-Keeper Hieronymus.

Zum Ende des zweiten Drittels stellte der ESC die Weichen endgültig auf Sieg. Mit einem Doppelschlag zwei Minuten vor dem Ende erneut durch Nemecek und Retzer führten die Wölfe plötzlich mit 5:2 Toren.

Das letzte Drittel begann zwar vielversprechend für den EVP, begünstigt durch Strafzeiten für die ESC-Cracks Seidl und Retzer, jedoch blieben die Ice Dogs vor dem Tor harmlos. Eine doppelte Überzahl nutzte Vitovec in der 47. Minute zum vorentscheidenen 6:2. Zillinger erhöhte in der 51. Minute auf 7:2, als die Scheibe aus der Ecke vor das Tor gespielt wurde und er nur noch seinen Schläger hinhalten musste.

Die Ice Dogs hatten in der Folge zwar noch mehrere Chancen, scheiterten aber in Serie an Hieronymus. Zwar verkürzten Roman Navarra und Michal Plichta noch auf 7:4, aber da war der Fehlstart in der Abstiegsrunde längst besiegelt.

Torfolge: 1:0 (4.) Schwarz, 2:0 (16.) Retzer (4 gegen 5), 2:1 (19.) Chris Neumann/Eric Neumann (5 gegen 4), 2:2 (21.) Kuhn/Pruett/C. Neumann), 3:2 (22.) Nemecek, 4:2 (39.) Nemecek, 5:2 (40.) Retzer, 6:2 (47.) Vitovec (4 gegen 5) 7:2 (51.) Zillinger, 7:3 (58.) Navarra/Plichta, 7:4 (59.) Plichta/Navarra.

Strafen: Vilshofen 16+ 10 für Murr, Pegnitz 10 Minuten.

jb

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