-1°

Dienstag, 01.12.2020

|

Mit 176 "Sachen" durch A9-Baustelle: 1260 Euro fällig

Mini-Cooper bei Pegnitz mehr als doppelt zu schnell - Zudem bestand Fahrverbot gegen Dresdner - 19.11.2020 23:57 Uhr

Aufgrund steigender Verkehrsunfälle in der Baustelle zur Erneuerung der Lärmschutzwände bei Pegnitz setzt die Verkehrspolizei Bayreuth ihre Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Baustellen auf den Bundesautobahnen fort. Am Mittwochabend wurde in der gut ausgeschilderten Baustellenführung bei Neudorf eine neuerliche Messung durchgeführt.

Zurecht wie das Ergebnis zeigt. Bei erlaubten 80 km/h vor der Fahrbahnverengung auf eine Spur wurden 3250 Fahrzeuge gemessen. Obwohl nur die gröbsten Verstöße geahndet wurden, waren insgesamt 530 Fahrer zu schnell unterwegs. 327 Fahrzeugführern wird ein Verwarnungsangebot bis 30 Euro gemacht. Die restlichen 203 erhalten je ein Bußgeld mit Punkten in Flensburg. 54 davon erhalten zusätzlich ein Fahrverbot.

Der Schnellste war ein 45-Jähriger aus Dresden mit seinem Mini Cooper. Er durchfuhr die Messstelle mit 176 Stundenkilometer. Als er von einer Streife angehalten wurde, stellte sich heraus, dass gegen ihn bereits ein Fahrverbot vorliegt und er gar nicht hätte fahren dürfen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft musste er 1260 Euro Sicherheit hinterlegen.


Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.


 

Seite drucken

Seite versenden


weitere Meldungen aus: Pegnitz