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Samstag, 10.04.2021

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Mit Mercedes zu schnell auf schneeglatter A9

Bei einem Unfall nahe Plech entstand am Mittwoch ein Sachschaden von rud 35.000 Euro - 29.01.2021 10:10 Uhr

Am Mittwochvormittag war eine 23-jährige aus Bayreuth mit einem Mercedes C-Klasse auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin zu schnell unterwegs, weshalb sie auf gerader Strecke und schneeglatter Fahrbahn alleinbeteiligt ins Schleudern geriet. Ursächlich hierfür war nach Ansicht der Polizei die nicht den Fahrbahnverhältnissen angepasste Geschwindigkeit. Die Fahreri verlor auf der linken Spur die Kontrolle über den Wagen, kam ins Schleudern und kollidierte anschließend mit der rechten Leitplanke. Zum Glück wurde die 23-Jährige nur durch den Airbag leicht verletzt.

Zur Sicherung der Unfallstelle mussten zwei Fahrstreifen gesperrt werden und es kam in der Folge zu leichten Verkehrsbehinderungen. Der stark beschädigte Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppfahrzeug verladen werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 35.000 Euro. Neben dem Bußgeld für die nicht angepasster Geschwindigkeit erwartet die Fahrerin noch ein Punkt in Flensburg.

Die Polizei rät aus diesem aktuellen Anlass: Einem Fahrzeuglenker erscheint die „angepasste Geschwindigkeit“ gerade auf der Autobahn mit der großen Breite und der weiten Sicht als kriechend langsam. Mitunter hieße das ebenso langsam wie die Lastwagen zu fahren. Zum Wochenende ist wieder Schneeregen gemeldet. Der Bereich der A9 ab Trockau bis Hormersdorf wird diesbezüglich häufig unterschätzt.


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