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Mit über 200 "Sachen" in Radarkontrolle auf der A9

Autofahrer aus dem Landkreis Greiz und aus Berlin müssen mit empfindlichen Strafen rechnen - 09.04.2020 11:15 Uhr

Am Mittwochabend führten Beamte der Verkehrspolizei kurz vor dem Parkplatz Sophienberg eine vierstündige Geschwindigkeitskontrolle auf der Autobahn durch. Fast 70 Fahrzeugführer fuhren zu schnell in Richtung Berlin. Offensichtlich verführt die Corona-Krise und die daher geringe Verkehrsdichte einige Autofahrer zum Rasen, so die Vermutung der Polizei.

Bei erlaubten 130 Stundenkilometern fuhr gegen 20:45 Uhr ein 28-Jähriger aus dem Landkreis Greiz mit seinem VW Passat mit 203 Sachen an der Messstelle vorbei. Er wurde 30 Minuten später noch von einem 40-Jährigen aus Berlin mit einem VW Tiguan getoppt, der mit Tempo 205 geblitzt wurde.

Nach Abzug der gesetzlichen Toleranzen erwartet beide eine Geldbuße von 880 Euro, zwei Monate Fahrverbot und zwei Punkte im Fahrerlaubnisregister.

Insgesamt durchfuhren 2758 Fahrzeuge die Kontrollstelle. 27 Fahrer werden mit bis zu 30 Euro verwarnt, 37 erhalten eine Anzeige mit Punkten und fünf Fahrer müssen für mindestens ein Monat den Führerschein abgeben.

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