Donnerstag, 24.10.2019

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Nervendes Waffen-Gedonner am Truppenübungsplatz

Die US-Armee schoss in Grafenwöhr bis Mitte März mit Sondererlaubnis ab 4 Uhr morgens. - 08.04.2019 19:52 Uhr

Der neue Panzer "Stryker" bei einer Vorführung auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr in der Oberpfalz. © Armin Weigel/dpa


In diesem Zeitraum wurden neun Ausnahmeanträge gestellt und auch erteilt. Das ist das Ergebnis einer Bundestagsanfrage des Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt (Grüne). Die US-Streitkräfte hätten die Anträge damit begründet, dass sie die Ausbildung und Einsatzbereitschaft ihrer und verbündeter Streitkräfte sicherstellen müssten, um die Bündnisverpflichtungen in Umsetzung des im September 2014 beschlossenen "Nato Reaction Plan" erfüllen zu können, teilte das Ministerium mit.

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Die US-Army sowie verschiedene Nato-Partner führen auf dem Truppenübungsplatz bei Grafenwöhr aktuell Geländeübungen durch. Dabei sollen die Zusammenarbeit sowie die Kampfkraft verbessert werden.


Von 2009 bis 2016 seien keine solchen Ausnahmegenehmigungen beantragt worden. Die Genehmigungen betreffen jeweils die Zeiträume von 14 bis 23 Uhr, von 4 bis 8 Uhr, Mitternacht bis 1 Uhr, von 4.30 bis 8 Uhr, von 6 bis 8 Uhr sowie von 14 bis 23.59 Uhr. Beantragt wurden sie für insgesamt 20 Tage.

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Die Artillerie gewinnt nach Jahren wieder an Bedeutung. Rund 1400 Teilnehmer aus neun Nato-Staaten haben deshalb zwei Wochen lang auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr unter der Regie des 7th U.S. Army Training Command das Zusammenwirken ihrer Artillerie trainiert und gemeinsame Verfahren erarbeitet. Titel der Übung: Dynamic Front II.


"Auch Schießzeiten am Wochenende sind verlängert worden. Die ohnehin kaum erträgliche Belastungssituation durch Lärm am Truppenübungsplatz wurde damit weiter verschärft", erklärte Schmidt.

eng

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