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Montag, 06.04.2020

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Neudorfer bekommen besseren Lärmschutz

Autobahndirektion plant Schallschutzwände an der A 9. Grundstück für mögliches neues Eisstadion noch in Privatbesitz. - 22.02.2020 11:50 Uhr

Luftbild aus dem Hubschrauber, im Vordergrund Neudorf, weiter die Autobahn A9 und das Industriegebiet und Rastanlagen..Foto: Lenk © Irene Lenk


Laut Raab sind die Neudorfer angeblich darüber informiert. Günter Bauer (CSU), der in Neudorf Ost wohnt, fragte nach, ob der Wall an der östlichen Seite der Autobahn nach unten erweitert werde. "Der Lärm von dort ist sehr stark." "Für einen Wall braucht man Gelände. Die Grundstücksverhandlungen gestalten sich sehr schwierig", sagte Raab, der in Neudorf West wohnt.

Schmidt sprach dann noch das Verteilen von Flyern auf dem Marktgelände an. Laut Satzung sei dies untersagt. "Gilt dies auch für Wahlwerbung?" fragte er. "Na klar", sagte Bürgermeister Raab.

Michael Förster (PEG) wollte wissen, ob bezüglich der Planung für die Förderung eines neuen Eisstadions etwas am Laufen sei. Raab verwies auf den "Goldenen Plan". Mit dem Programm will Innenminister Horst Seehofer Schwimmbäder, Sporthallen und Sportplätze modernisieren. Seehofer hat Milliarden in Aussicht gestellt. "Wenn wir solche Entwicklungen nutzen wollen, brauchen wir eine Planung", sagte der Bürgermeister.

Der Standort eines neuen Eisstadion sollte laut Raab südlich der Guyancourtbrücke liegen. Das Problem: Es gehört nicht der Stadt. "Das Gelände hat einen anderen Eigentümer", so der Bürgermeister. Manfred Vetterl (CSU) wies darauf hin, dass vor Jahren ein Gutachten für eine Überdachung des jetzigen Eisstadion angefertigt worden sei. "Wenn so etwas auch gefördert wird, sollten wir es mit einbeziehen."

Raab machte darauf aufmerksam, dass vor einigen Jahren darüber Gespräche geführt worden seien. Das Ergebnis sei gewesen, eine Überdachung nicht weiter zu verfolgen. Günter Bauer sagte, bei einer Bezuschussung, ergebe sich für das Eisstadion ein ganz anderer Aspekt.

hjs

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