Kühle Erfrischung

Neue Kneippanlage in Pottenstein eröffnet

19.9.2021, 14:00 Uhr
Eröffnung der Kneippanlage in Pottenstein mit (vorne von links) Bauhofleiter Klaus Eckert, Betreuerin Elfriede Jelitschek und Bürgermeister Stefan Frühbeißer. Im Hintergrund (v.li.) leitender Pfarrer P. Marek Flasinski und Pfarrerin Heike Öffner.

Eröffnung der Kneippanlage in Pottenstein mit (vorne von links) Bauhofleiter Klaus Eckert, Betreuerin Elfriede Jelitschek und Bürgermeister Stefan Frühbeißer. Im Hintergrund (v.li.) leitender Pfarrer P. Marek Flasinski und Pfarrerin Heike Öffner. © Foto: Rosi Thiem

Der Seelsorger Flasinski erinnerte an Sebastian Kneipp´s fünf Säulen: Wasser, Pflanzen, Bewegung, Ernährung und Balance. "An besonderen Orten können wir Abschalten und zur Ruhe kommen", erklärte er. Und nannte es als Chance, Gottes Natur klug und vernünftig zu nutzen.

Pfarrerin Öffner ergänzte: "Egal, wer sie nutzt. Diese Anlage wird immer dazu beitragen, den Leib zu erhalten. Wir können Dankbarkeit darüber empfinden, dass Gott so eine wunderbare Natur geschaffen hat."

Maxi Buhl, die die alte Kneippanlage 23 Jahre täglich betreut hatte, bekam ein Präsent und einen riesigen Applaus. Die Betreuung übernimmt seit einiger Zeit Elfriede Jelitschek. Die neue Kneippanlage war eine Blitzaktion: "Anstoß gab das Kneipp-Jubiläumsjahr und eine bereitgestellte Förderung", erinnerte der Bürgermeister.

Der Beschluss sei im November 2020 im Stadtrat gefasst worden. Die geschätzten Kosten beliefen sich auf 37 000 Euro. "Wir erhielten die maximale Förderung in Höhe von 18 000 Euro", so Frühbeißer. Es sei viel Aufwand in der Planung gewesen. Es gab im Vorfeld viele Gespräche, auch mit den Sicherheits- und Behindertenbeauftragten oder auch dem Kneippbund in Bad Wörishofen.

"Unser Bauhof realisierte es, damit es schnell und kurzfristig über die Bühne gehen konnte", so der Rathauschef in seiner Ansprache. "Keine Firma hätte es besser machen können." Die Bauzeit dauerte von Mitte Mai bis Anfang Juli 2020 und wurde immer wieder vom diesjährigen Regenwetter unterbrochen.

30 Tonnen frostsicherer Dolomit Natursteinquader aus dem Altmühltal wurden verbaut. Neben der Lehmabdichtung, der Umpflasterung und der Geländeplanierung konnten teils neue Sitzbänke aufgestellt werden. "Durch die unmittelbare Nähe des Wasserwerkes kann der Wasserdurchlauf zur Gewährleistung einer Wassertemperatur deutlich unter 15 Grad Celsius jederzeit bereitgestellt werden", sagte Frühbeißer.

Mit der Eröffnung der schmucken Anlage sei es aber noch nicht genug. Der Bürgermeister kündigte an: "Hier sind in weiteren Stufen noch ein Trinkwasserbrunnen, diverse Sitzgruppen und Waldsofas, Infotafeln und eine Unterstellmöglichkeit geplant."

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