Vorfreude

Neuer Mehrzweckweg bei Kirchenbirkig: Verkehrsfreigabe am Wochenende

27.8.2021, 15:00 Uhr
Treffen auf dem neuen Mehrzweckweg mit Blick von Regenthal in Richtung Kirchenbirkig: Im Bild ( v.l.) Bürgermeister Stefan Frühbeißer, Bauhofleiter Klaus Eckert, E-Biker Uwe Erhardt sowie Horst und Max Kolb von der Firma STL-Bau.

Treffen auf dem neuen Mehrzweckweg mit Blick von Regenthal in Richtung Kirchenbirkig: Im Bild ( v.l.) Bürgermeister Stefan Frühbeißer, Bauhofleiter Klaus Eckert, E-Biker Uwe Erhardt sowie Horst und Max Kolb von der Firma STL-Bau. © Foto: Thomas Weichert

Vor gut einem Jahr hatte die Firma Kornburger mit den Erdarbeiten beim Bau des Mehrzweckwegs begonnen. Die neue Wegeverbindung mit bis zu drei Metern Breite dient nicht nur der Landwirtschaft, sondern ist auch ein wichtiger Lückenschluss im Radewegekonzept Fränkische Schweiz. Hinzu kommen noch jeweils 75 Zentimeter breite, befahrbare Bankette auf beiden Seiten.

Im mittleren Bereich der neuen Wegeverbindung konnte die noch vorhandene Asphaltstrecke der alten Staatsstraße mit eingebunden werden. Weite Teile der neuen Verbindung wurden wasserdurchlässig gepflastert. Eigentlich hätte der Freistaat Bayern den Radweg entlang seiner Staatsstraße zwischen Kirchenbirkig und Regenthal unter der Sonderbaulast der Stadt Pottenstein bauen sollen. Das wäre die Stadt aber trotz Zuschüssen wegen der Richtlinien teurer gekommen, als wenn sie den Weg selbst ohne Zuschüsse baut.

Die ursprüngliche Kostenschätzung lag bei 40 000 Euro. Nun ist man laut Bauhofleiter Eckert bei rund 60 000 Euro. Was aber noch immer günstiger sei, als wenn der Freistaat den Weg geplant hätte.

Die weitere Radwegeverbindung bis Leupoldstein in der Stadtgemeinde Betzenstein sei nun Aufgabe des Freistaats. Dieser habe es nun besonders einfach, weil die Stadt Pottenstein die meisten Grundstücksverhandlungen im Zuge der erfolgten Kanalbauarbeiten schon geführt habe, so Frühbeißer.

Ein konkreter Baubeginn ist aber noch offen. Frühbeißer betonte, dass man mit dem Ausbau des Weges die Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger deutlich erhöht habe. Denn die Staatsstraße sei kurvenreich und hügelig. Für den Rathauschef ist die Wegeverbindung auch aus touristischer Sicht entlang den Freizeiteinrichtungen der Erlebnismeile wichtig. Weil immer mehr Menschen Rad fahren und wandern.

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