In Nürnberg aufgewachsen

Neuer Plecher Pfarrer Dr. Knobloch zieht bewusst aus München in Fränkische Schweiz

Brigitte Grüner

18.5.2022, 13:54 Uhr
Dr. Harald Knobloch übernimmt im September die Pfarrstelle in Plech.

© privat, NN Dr. Harald Knobloch übernimmt im September die Pfarrstelle in Plech.

Als Pfarrer Christoph Weißmann am 18. April verabschiedet wurde, stellten sich Dekan Markus Rausch, die derzeitige Stellvertreterin im Amt, Pfarrerin Gerlinde Lauterbach, und der Kirchenvorstand auf eine längere Vakanz ein. „In Plech ist alles sehr schnell gegangen“, freut sich der Dekan. Bereits am Montagnachmittag besichtigten der künftige Pfarrer und seine Frau Katharina zusammen mit Markus Rausch das Pfarrhaus in der Badstraße.

Im Oktober vorigen Jahres hatte Pfarrer Christoph Weißmann seinen Wechsel zur Kirchengemeinde Winkelhaid angekündigt. Noch während seiner letzten Wochen in Plech wurde die Ausschreibung der Pfarrstelle im März im Amtsblatt veröffentlicht. Pfarrer Dr. Harald Knobloch, der in Nürnberg aufgewachsen ist und nun aus München in die Fränkische Schweiz wechseln wird, hat sich laut Dekan Rausch bewusst auf die Stelle in Plech beworben. Er wurde vom Landeskirchenrat mit der Pfarrstelle betraut. Bereits am 9. Mai hatte sich Dr. Harald Knobloch dem Kirchenvorstand Plech vorgestellt.

Große Freude beim Kirchenvorstand

Gegen die Besetzung bestehen seitens des Gremiums keinerlei Bedenken, freut sich Markus Rausch. Es herrsche vielmehr große Zustimmung zur Entscheidung der Landeskirche. „Der Plecher Kirchenvorstand hat Pfarrer Dr. Knobloch schon kennengelernt und freut sich auf den neuen Pfarrstelleninhaber und seine Familie“, betont Markus Rausch.

Der zukünftige Pfarrer hatte bis Anfang dieser Woche um Zeit und Stillschweigen gebeten, um seine Gemeinde und seine Gremien zu informieren. Dr. Knobloch war seit 15. Juni 2016 in der evangelisch-lutherische Epiphaniasgemeinde in Allach tätig. Dort kümmerte er sich um rund 3000 Gemeindemitglieder. Zuvor hatte der promovierte Seelsorger fünf Jahre die Pfarrstelle im oberpfälzischen Oberviechtach inne. Dort habe er die Extremdiaspora kennenlernen können mit 1000 Gemeindemitgliedern auf 300 Quadratkilometern, erzählt er.

"Richtige Wahl zur richtigen Zeit"

Nach allem, was wir bisher gesehen und erlebt haben, scheint Plech die richtige Gemeinde zur richtigen Zeit zu sein, ist sich die Familie Knobloch sicher. Der 44-Jährige Pfarrer freut sich bereits auf die neue Aufgabe: „Ich bin schon sehr gespannt und voller Vorfreude auf die Menschen, die Gottesdienste und die Gemeinde in Plech und auf meine Kolleginnen und Kollegen im neuen Dekanatsbezirk Pegnitz!“

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