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Neuer Spielmodus in der Eishockey-Landesliga

Keine Einigung über Selbstbeschränkung bei Kontingentspielern - Aus für Verzahnung mit Bayernliga - 14.05.2019 16:53 Uhr

Verteidiger Sebastian Wolsch (r.) steht dem EV Pegnitz in der Landesliga nicht mehr zur Verfügung. Er hat sich in Richtung Weißwasser verabschiedet. © Reinl


Am vergangenen Wochenende fand in Ingolstadt die Ligentagung des Bayerischen Eissport-Verbandes mit den Vertretern der Landes- und der Bayernligisten statt. Ein zentrales Thema war dabei wieder die Ausländerfrage. Nachdem es in der vergangenen Saison in der Landesliga zu keiner Einigung hinsichtlich einer freiwilligen Beschränkung auf zwei Kontingentspieler pro Team, gekommen war, standen der Spielmodus und die Regelung mit den transferkartenpflichtigen Spieler für die anstehende Saison im Vordergrund.

Eine Einigung auf zwei transferkartenpflichtige Spieler konnte auch diesmal nur für die Bayernliga erzielt werden. Bei den Landesligisten stimmten, wie erwartet, die Vereine aus Haßfurt, Burgau und Waldkirchen gegen eine solche Selbstbeschränkung. Somit wird es in der Spielzeit 2019/20 zu keiner Verzahnungsrunde zwischen der Landesliga und den Bayernligisten mehr kommen. 

Der neue, vorläufige Modus muss zwar noch von der Eishockey-Kommission abgesegnet werden, er sieht aber wie in der vergangenen Saison zwei Landesliga-Gruppen mit je zwehn Vereinen vor, von denen sich die besten fünf für die Aufstiegsrunde qualifizieren. Gespielt wird jeweils in einer Einfachrunde. 

Der Aufstieg wird danach im Playoff-Modus (Best-of-three) zwischen den besten vier Teams der Aufstiegsrunde ermittelt. Die Sieger der Halbfinalspiele stehen als Aufsteiger fest und ermitteln anschließend ebenfalls im „Best-of-three-Modus“ den Bayerischen Landesliga-Meister. Wie sich die Gruppen zusammensetzen, wird erst nach der Meldefrist am 1. Juni bekannt gegeben. Auf jeden Fall dürfen sich die Fans der Ice Dogs aber auf Derbys mit Amberg, Haßfurt und dem Aufsteiger EHC Bayreuth freuen.

Mit welchem Kader der EVP in der neuen Umgebung antreten wird, ist derzeit noch offen. „ Gespräche führen wir bereits seit Ende Februar, ob mit Spielern aus dem letztjährigen Kader oder mit möglichen Neuverpflichtungen“, berichtet der sportliche Leiter Jens Braun. Dabei steht fest, dass es mit Sicherheit Veränderungen geben wird. 

Nach Mlynek auch Wolsch weg

Mehrere Cracks werden die Ice Dogs verlassen. Verabschiedet hat sich bereits Michal Mlynek, der wie berichtet künftig beim Oberligisten Höchstadter EC auflaufen wird. „Michal ist ein Super-Typ. Wir bedanken uns für seinen Einsatz und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg“, so Braun. „Mlynek hat sich in Pegnitz wohlgefühlt, aber er wollte verständlicherweise noch einmal Oberliga spielen. Bei den Alligators in Höchstadt trifft er zudem mit dem Trainer Martin Sekera und Jiri Mikesz auf zwei frühere Weggefährten aus seiner erfolgreichen Zeit beim EV Lindau“.

Nicht mehr im Kader ist auch Sebastian Wolsch, bei dem aber von vorn herein klar gewesen sei, dass er nach der Saison nach Weißwasser wechseln wird. 

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