Montag, 19.04.2021

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Neues Füllstabgeländer in Nasnitz: Gefahr für Kinder beseitigt

Altes Geländer auf einer Mauer oberhalb der Kreisstraße in Nasnitz ist ausgetauscht worden. - 11.05.2020 08:55 Uhr

Die Kosten für das neue Geländer teilen sich Stadt und Landkreis.

10.05.2020 © Foto: Brigitte Grüner


"Alles neu macht der Mai" ist nicht nur eine Redewendung, sondern trifft auch auf das Geländer zwischen Penzenreuther Straße und Kapellenweg zu. Das neue Füllstabgeländer lädt spielende Kinder nicht mehr zum Klettern ein.

Mindestens 50 Jahre stand das Vorgängermodell auf einer Mauer oberhalb der Kreisstraße AS 45. Anwohner Robert Ziegler hatte in den vergangenen Jahren mehrfach darauf hingewiesen, dass das Geländer nicht nur marode, sondern für Kinder auch gefährlich sein könnte. Es hatte Querstreben, die für ein Geländer im öffentlichen Raum absolut unüblich sind (die NN berichteten). Unter dem Geländer geht es rund fünf Meter auf die tiefer gelegene Penzenreuther Straße.

Kosten betragen 19 000 Euro

"Das neue Geländer war ein Gemeinschaftswerk des Landkreises Amberg-Sulzbach und der Stadt Auerbach", erklärte Christine Hollederer, die Pressesprecherin im Landratsamt. Die Gesamtkosten für das Abmontieren und Entsorgen des alten sowie die Herstellung und Montage des neuen Geländers belaufen sich auf rund 19 000 Euro.

Diese teilen sich der Landkreis Amberg-Sulzbach als Straßenbaulastträger der Kreisstraße und die Stadt Auerbach als Baulastträger des Kapellenwegs je zur Hälfte. Die Federführung bei der Ausführung lag bei der Stadt und damit bei Bauamtsleiterin Margit Ebner. Das Geländer sei ein so genanntes Füllstabgeländer, das mit senkrechten Füllstäben versehen ist und dem heutigen Standard entspricht. Die senkrechten Füllstäbe sollen einen besseren Schutz bieten und beispielsweise auch das Überklettern erschweren, so die Pressesprecherin weiter. Das Geländer hat eine Höhe von 1,10 Meter und wurde auf einer Länge von rund 36 Metern auf der Stützmauer zwischen Kreisstraße AS45 und Kapellenweg montiert. Als Material wurde feuerverzinkter und zweifach beschichteter Stahl gewählt.

Wartung nicht mehr nötig

Grund der Materialwahl sei die langanhaltende Schutzdauer ohne Wartung und Instandhaltung. Stahl lasse sich durch Feuerverzinken langanhaltend gegen Korrosion schützen, erklärt Hollederer. Etwas geändert hat sich der Verlauf des Geländers. Es wurde weitgehend direkt auf der Stützmauer montiert. Am oberen Ende wurde es an der Böschungsoberkante weitergeführt, um die Verkehrssicherheit an der Ortsstraße "Kapellenweg" zu verbessern.

BRIGITTE GRÜNER

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