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Donnerstag, 02.04.2020

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Neues Konzept für das Wunderland in Plech

Investorin ist zuversichtlich und führt viele Gespräche mit Bürgermeister und Eigentümern - 19.08.2015 17:47 Uhr

So sah die Geisterstadt im Wunderland in Plech in den 80er Jahren aus. Bald gibt es einen neuen Anstrich. © Gräfe


Hübner bezeichnet das Konzept als „klar und innovativ“. Es wurde von der Regierung von Oberfranken, der Gemeinde selbst und auch von den notwendigen Behörden „sehr gut angenommen und begrüßt“.

Aufbauend auf dem Grundgerüst des Fränkischen Wunderlandes werde der Park — unter anderem mit Handwerkern aus der Umgebung — modernisiert, renoviert und neu gestaltet. Das Thema „Western“ solle weiterhin eine bedeutende Rolle einnehmen. Ergänzend dazu sei deshalb geplant, das Gelände für Showeinlagen um eine moderne Reitanlage zu ergänzen, wie aus einer Pressemitteilung Hübners hervorgeht. Außerdem plant die Investorin im vorderen Bereich neue Unterkünfte, beispielsweise in Blockhütten, entstehen zu lassen und den Eingang, der Anwohner wegen, nach unten zu versetzen. Auch ein Teil des Parkplatzes soll zum Park werden.

Schöne Erinnerungen

„Die Hütten und unzählige neue Attraktionen sind bereits in Planung und sollen dem Traditionspark und der Region wieder neues Leben einhauchen“, schreibt Hübner und betont im Gespräch mit den Nordbayerischen Nachrichten: „Man muss es wollen und ich will es. Dabei wollen die Gemeinde, die über meine Pläne informiert ist, und ich das Kernthema des Freizeitparks grundsätzlich erhalten.“ Sie selbst verbinde zahlreiche schöne Erlebnisse mit dem Park.

Neu wird sein, dass der Park ganzjährig geöffnet haben soll. Dafür ist aber ein Bebauungsplanverfahren nötig. Darüber entscheidet die Marktgemeinde. Die Gespräche mit Bürgermeister Karlheinz Escher und der Eigentümerfamilie Schuster — mit Ernst Schuster und seinen beiden Söhnen — laufen gut soweit. „Der Senior ist eine große Hilfe und wir haben schon einige Rahmenpunkte für den Verkauf geklärt.“ Auch die Gemeinde habe vor, ihren Anteil des Geländes an sie zu verkaufen.

Aktuell sei eine Wiedereröffnung für nächstes Jahr geplant, sofern es keine Probleme gibt. „Wahrscheinlich Ende 2016“, verriet Bürgeremeister Escher kürzlich im NN-Gespräch. Ein genauer Termin könne momentan, wegen der Größe und Beschaffenheit des Projektes, jedoch noch nicht genannt werden.

kgoe

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