Gemeinderatssitzung

Neues Rathaus in Ahorntal: Planungen kommen voran

25.10.2021, 15:00 Uhr
Ein riesiges Banner weist unübersehbar darauf hin: Hier soll das neue Rathaus der Gemeinde Ahorntal entstehen. Die Vorplanungen dafür kommen voran.

Ein riesiges Banner weist unübersehbar darauf hin: Hier soll das neue Rathaus der Gemeinde Ahorntal entstehen. Die Vorplanungen dafür kommen voran. © Archivfoto: Frauke Engelbrecht

Entstehen soll das Gebäude am Sophienweg – auf dem Grund, direkt gegenüber der jetzigen Interims-Containerlösung. Ein riesiges Banner weist seit dem Sommer darauf hin. "Der Architekt hat die Pläne leicht modifiziert", teilte der Bürgermeister nun mit. So wurden die beiden Obergeschosse direkt auf die Grundmauern des Erdgeschosses gesetzt. Damit wird ein Überhang von rund einem halben Meter ausgeglichen. "Dadurch werden auch die sanitären Anlagen etwas größer", so Questel. Auch Technik- und Lagerraum im Dachgeschoss würden vergrößert.

Dem von einigen Gemeinderäten geäußerten Wunsch, den rückwärtigen Mitarbeitereingang ebenerdig und damit barrierefrei zu machen, könne man nicht nachkommen, habe der Architekt festgestellt. Dafür liege das geplante Gebäude zu tief, das Nachbargrundstück müsste durch eine Stützmauer gesichert werden.

Fünf Stufen rauf, elf runter

Das sah Werner Büttner (CSU) nicht so. "Das ganze Gebäude muss höher hinaus", erklärte er. Es könne nicht sein, dass man erst fünf Stufen rauf und dann wieder elf Stufen runter gehen müsse, um ins Gebäude zu gelangen. "Da würde ein sowieso schon hohes Haus noch höher", entgegnete der Bürgermeister. Er verwies darauf, dass der Haupteingang auf der Vorderseite barrierefrei zu erreichen sei.

Zu dem Wunsch aus einer der vergangenen Sitzungen, das Bürgerbüro vom Durchgangsverkehr im Eingangsbereich zu trennen, informierte Geschäftsleiter René Adelhardt, das jetzt eine Abtrennung durch eine Tür eingeplant ist.

"Ich empfinde das Foyer als sehr großzügig", stellte Büttner fest. Da gehe viel Raum verloren. Er regte an, die Räume größer und den Flur kleiner zu machen, um den Platz besser zu nutzen. Weiter regte er an, bei den sanitären Anlagen auf der rechten Seite Fenster vorzusehen, um auf eine motorische Lüftung verzichten zu können. Schließlich schlug er vor, die Dachgauben als Schleppgauben zu errichten, damit es kein Gefälle der Dachfläche nach hinten gebe.

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