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Neues Ziel für Radler mit langem Atem

Ab 8. Mai gibt es einen „Simultankirchen-Radweg“, der auch Königstein berührt — Der Marktrat diskutiert - 01.02.2015 18:51 Uhr

Die Kirche von Edelsfeld vor dem Jahr 1907. Auch sie war eine Simultankirche, wo sich katholische und evangelische Gottesdienste abwechselten.

© Repro: Volz


Der Radweg berührt auch Edelsfeld und Kürmreuth mit ihren Simultankirchen, weshalb auch dort Eröffnungsfeiern in kleinerem Rahmen stattfinden. Unterstützung kommt auch von den Bürgermeistern Durst (Hirschbach) oder Koch (Königstein) sowie den Kirchengemeinden Eschenfelden (Pfarrer Konrad Schornbaum) oder Edelsfeld.

In der Marktratssitzung betonte Bürgermeister Hans Koch, dass die Route bis in den Landkreis Neustadt/ Waldnaab geht. Die Werbung dafür helfe auch Königstein und sei ein Baustein für den Fremdenverkehr. Der Markt habe auch andere attraktive Ziele für die Werbung angemeldet, etwa das Naturbad oder die Doppelkapelle am Breitenstein.

Noch ein wichtiger Tag

Am 9. Mai folgt der „Tag der Städtebauförderung“. Der Marktrat stimmte der Anregung von Bürgermeister Hans Koch zu, sich hier nicht um einen Preis zu bewerben, „denn wir haben keine solch herausragenden Objekte, wie etwa Betzenstein“.

Er bezog sich damit auf einen NN-Artikel über Betzenstein zum selben Thema. „Wir könnten aber unsere sanierten Bereiche vorstellen und Irene Scharmacher ist bereit, hier einen etwas anderen Marktspaziergang zu machen.“ Dieser Vorschlag fand die einhellige Zustimmung. Abschluss könnte dann im „Steinstadel“ sein mit einem kleinen Imbiss. Diese Sache müsse jedoch vorbereitet werden.

Hans Koch stellt sich ein vierköpfiges Team vor, das diese Aufgabe übernimmt. Da könnten auch andere mitarbeiten. „Es müssen ja nicht immer Markträte sein.“ Beide Fraktionen melden nun Leute, die sie für geeignet halten.

Zu Beginn der Sitzung ging es um Baupläne. Keine Einwände hatte das Gremium gegen die Nutzungsänderung von Erika und Franz Gradl aus Kürmreuth. Sie möchten Kellerräume zu einem Friseursalon umbauen. Dazu kam Lob vom Bürgermeister: „Ich finde es gut, wenn sich junge Leute selbständig machen.“

Keine Probleme sieht der Marktrat beim Baugesuch von Matthias Wiesend aus Mitteldorf. Er möchte einen Stall für seine Zwergziegen bauen. Nachbarschaftsprobleme können beseitigt werden, da der Grund der Gemeinde gehört.

Die weitere Sanierung im Dorf Kürmreuth wurde ebenfalls diskutiert. Die Aufteilung in mehrere Bauabschnitte ist längst beschlossen, doch gibt es noch Diskussionsbedarf mit dem Landkreis, der wegen der Straße „ins Boot“ muss.

Sollte eine Neueinteilung der Bauabschnitte erfolgen, wird auf jeden Fall die Bevölkerung mit einbezogen.

Für den Kirwabaum, so eine Anfrage von Hans Martin Grötsch (FW), werde es einen sicheren Standort geben, erklärte Bürgermeister Hans Koch. Als Nächstes werde der Zugang zur Kirche saniert.

Bäume schneiden

Als „preislich günstig“ lag von Markus Graf ein Angebot zur Baumpflege vor. 28 bis 30 Bäume müssen überprüft und bei Bedarf saniert werden. Die Linden am Aufgang zum Breitenstein seien darin jedoch noch nicht enthalten. Hier gebe es noch Gespräche mit dem Landkreis. Dort werde das Ablagern von Grüngut künftig aber verboten, sagte Hans Koch. Ein entsprechendes Schild werde angebracht.

Einstimmig genehmigte der Marktrat die Beschaffung eines Totenbandes zum 90-jährigen Jubiläum des Bergknappenvereins im Jahr 2016. Die Kosten werden wie beim Trachtenverein um die 600 Euro betragen.

Nicht nur für Hausbesitzer

Vier Termine hat der Markt für ein „Energiecoaching“ angeboten, welches das „Energie-Technologische Zentrum“ Weiden anbietet.

Der Antrag, dem Verein „Kommunen gegen die Gleichstrompassage Süd-Ost“ beizutreten, wurde zurückgestellt, da noch Klärungsbedarf notwendig ist.

Die Bürgerinformation zum Breitbandausbau ist am Dienstag, 3. März. Die Bürgerversammlungen für die Altgemeinden Königstein und Gaißach sind am 30. und für Kürmreuth und Namsreuth am 31. März. Einzelheiten werden noch bekanntgegeben.

Die nächste Marktratssitzung wurde auf Freitag, 20. März verschoben.

Am 8. Juni feiert die Katholische Pfarrei „50 Jahre Kirchenbau St. Michael“. Dazu wird auch Bischof Walter Mixa erwartet.

Im nichtöffentlichen Teil akzeptierte der Marktrat den Rücktritt von Feuerwehrkommandant Hans Rösel.

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