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Samstag, 08.08.2020

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Norbert Förster als Dekanatsjugendpfarrer bestätigt

Gebürtiger Büchenbacher erhielt 42 von 46 Stimmen - Freude über drei weitere Jahre - 30.07.2020 17:00 Uhr

© Foto: Dominik Schreiner/EBO


"Ich freue mich über das Vertrauen der Jugendlichen", sagt Förster. "Und ich freue mich, noch mindestens drei weitere Jahre mit ihnen und dem Team aus BDKJ sowie dem Jugendamt der Erzdiözese zusammenzuarbeiten." Inhaltlicher Schwerpunkt der kommenden drei Jahre soll der Kampf gegen den Rechtsextremismus werden. "Als gläubige Christen müssen wir klar Stellung beziehen gegen die menschenverachtenden Parolen, die in den vergangenen Jahren salonfähig geworden sind", sagt der Domvikar. "Und wir müssen Jugendliche dazu befähigen, Rassismus, Sexismus und Hass entgegenzutreten und als Demokraten Freiheit, Frieden und Menschlichkeit zu verteidigen."

Zudem wird Förster als Diözesanjugendpfarrer auch die Umstrukturierung der katholischen Jugendarbeit und die Anpassung an die neuen Strukturen des Erzbistums managen. "Das wird sicherlich nicht immer einfach, zumal die Kirchensteuereinnahmen ohnehin zurückgehen und jetzt aufgrund der Corona-Krise weiter einbrechen", gibt er zu. "Wenn wir aber Christus nachfolgen und mit dem arbeiten, was wir haben, kann uns Großes gelingen. Wir dürfen uns nur nicht fürchten."

Er werde daher die Jugendlichen und die Jugendverbände mit all seiner Kraft unterstützen und gegenüber der Bistumsleitung "Sprachrohr der Jugend" sein.

Als Kern seiner Arbeit begreift Förster aber nach wie vor die Missionierung und Verkündigung des Evangeliums. "Ich möchte den Glauben der Jugend stärken. Das heißt für mich aber nicht, still mit den Jugendlichen zu beten", sagt er. "Natürlich ist beten wichtig, aber der Glaube kann auch mit Spaß und Spannung und auch mal mit einer Party verbunden sein."

nn

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