Donnerstag, 09.04.2020

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Oberfranken: Regionalzug schleift Auto 100 Meter weit mit

Lokführer konnte Zusammenstoß nicht verhindern - Fahrgäste unverletzt - 14.01.2020 18:37 Uhr

Der Fahrer dieses Personenwagens wurde verletzt, als er den herannahenden Regionalzug übersah. © News5/Merzbach


Ein Pkw aus dem Zulassungsbereich Essen befuhr gegen 14.25 Uhr einen befestigten und öffentlich befahrbaren Flurbereinigungsweg zwischen dem Bayreuther Ortsteil Friedrichsthal und dem Weidenberger Ortsteil Döhlau. Beim Überfahren eines unbeschrankten mit Andreaskreuz gekennzeichneten Bahnüberganges übersah der 60-jährige Fahrer des Pkw den von Bayreuth kommenden Agilis-Regionalzug und überquerte über den Bahnübergang.

Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung erfasste die Bahn den Personenwagen im Frontbereich. Der Zug kam etwa 80 Meter, der Pkw etwa 100 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stillstand.

Der Autofahrer wurde durch den Unfall schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt und zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Die 40 Passagiere, darunter viele Jugendliche, und der Lokführer kamen mit dem Schrecken davon.

Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt etwa 50.000 Euro geschätzt. Der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Bayreuth und Weidenberg musste für mehrere Stunden unterbrochen werden. 

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