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Sonntag, 15.09.2019

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Pegnitz: Noch Ausbildungsplätze in der Region

Wer im Herbst Azubi werden will, hat gute Chancen - 18.08.2019 19:54 Uhr

Eine Ausbildung in einem attraktiven Unternehmen – hier Azubis bei Baier+Köppel – ist ein wichtiger Schritt in der beruflichen Karriere. In diesem Herbst sind noch viele Ausbildungsplätze frei. © Klaus Trenz


Die meisten Bewerber, die in diesem Jahr die Schule beendet haben, konnten bereits eine passende Lehrstelle finden. "Alle Jugendlichen, die noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben, aber im Herbst eine Lehre beginnen möchten, sollten spätestens jetzt aktiv werden", betont Markus Nitsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf.

Trotz des Zeitdrucks sollten junge Menschen nicht wahllos Bewerbungen an jede ihnen bekannte Firma versenden. Viel erfolgversprechender sind zielgerichtete Bewerbungen für Ausbildungsstellen, welche die jungen Menschen auch wirklich interessieren. "Wer sich noch unsicher ist, was für sie oder ihn der passende Beruf sein könnte, meldet sich am besten zeitnah bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit.

Das gilt auch für Jugendliche, die sich bisher rein auf ihren Schulabschluss konzentriert hatten. Es gibt noch immer eine größere Auswahl an freien Ausbildungsstellen in der Region", führt Agenturleiter Markus Nitsch aus. Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2018 haben sich bei der Agentur für Arbeit rund 830 Bewerber mit Wohnsitz im Landkreis Amberg-Sulzbach oder in der kreisfreien Stadt Amberg für Berufsausbildungsstellen gemeldet.

Weniger Bewerber

Das waren zirka 80 Bewerber beziehungsweise 9,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es knapp 1490 Meldungen für Berufsausbildungsstellen. Die Zahl entspricht einem Plus von knapp 100 Ausbildungsstellen beziehunsgweise sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im Juli waren noch rund 120 Bewerber unversorgt und knapp 490 Ausbildungsstellen unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der unversorgten Bewerber um 9,3 Prozent beziehungsweise zehn Personen. Die Zahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um genau fünf Stellen, was einer Veränderung von einem Prozent entspricht.

Aktuell entfallen rechnerisch auf jeden unversorgten Bewerber in der Region rund vier unbesetzte Ausbildungsstellen, im Vorjahr bewegte sich die Zahl auf einem leicht höheren Niveau.

Der Trend in Richtung Bewerbermarkt zeichnet sich dennoch immer stärker ab. Inzwischen müssen sich Arbeitgeber fragen, wie sie Jugendliche für eine Ausbildung in ihrem Betrieb begeistern können. Unternehmen mit offenen Ausbildungsstellen empfiehlt Markus Nitsch, auch jungen Menschen eine Chance zu geben, die keine Bestnoten im Zeugnis stehen haben: "Oft zeigen Jugendliche, die auf den ersten Blick nicht der Traumkandidat für die Stelle sind, im Praktikum oder in der Ausbildung ihr Potenzial."

Die Ansprechpartner des gemeinsamen Arbeitgeber-Services von Agentur für Arbeit und Jobcenter unterstützten Unternehmen gerne bei der Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten und informieren über mögliche Unterstützungsangebote.  

nn

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