Mitgliederversammlung

Pegnitzer Feuerwehr mit neuem zweiten Vorsitzenden

13.9.2021, 13:00 Uhr
Das Auspumpen von Kellern gehört zum weiten Aufgabenfeld der Wehr.

Das Auspumpen von Kellern gehört zum weiten Aufgabenfeld der Wehr.

Trotz der Pandemie waren etwa 50 Mitglieder der Einladung gefolgt. Der neue und alte Vorsitzender Helmut Graf wies eingangs darauf hin, dass der eigentliche Termin im Januar 2021 wegen der Pandemie hatte abgesagt werden müssen und man nun diese Versammlung in abgespeckter Form habe abhalten müssen, um nicht die Gemeinnützigkeit des Vereins aufs Spiel zu setzen.

Abgespeckt deshalb, weil alle Vorsichtsmaßnahmen, wie Maskenpflicht, Abstand und Hygieneregeln eingehalten werden mussten, und aus diesen Gründen die Versammlung in der Fahrzeughalle stattfand. Außerdem wurde auf die sonst übliche Brotzeit verzichtet.

Bereits seit dem eigentlichen Termin im Januar sind alle Berichte des Vorsitzenden, des Kommandanten, des Schatzmeisters, des Atemschutzgerätewarts und des Jugendwarts auf der Homepage der Feuerwehr Pegnitz (www.feuerwehr-pegnitz.de verein/vereinsgeschehen-2021) eingestellt, sodass auf das Verlesen der Berichte verzichtet werden konnte und sogleich der wichtigste Tagesordnungspunkt, die Wahl des Vorstands, angegangen wurde.

Zweite Bürgermeisterin Sandra Huber (Grüne) vertrat Bürgermeister Wolfgang Nierhoff (PEG) und leitete auf Bitte von Vorsitzendem Helmut Graf die Wahl. Außer dem bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden, Walter Steger, hatten sich alle weiteren Mitglieder des Gremiums zur Wiederwahl gestellt. Sie alle wurden ohne Gegenstimme oder Enthaltung im Amt bestätigt. Neuer zweiter Vorsitzender ist Stephan Fleischer. Somit bleibt für die nächsten drei Jahre Helmut Graf erster Vorsitzender, Stephan Fleischer sein Vertreter; Schatzmeister ist Wolfgang Brade und Schriftführer Herbert Lauterbach.

Drei Ehrungen stehen an

Für langjährige Vereinsmitgliedschaft sollten Ehrenmitglied Helmut Eckert und Alexander Kusterer, beide für 65 Jahre, sowie Wilhelm Körber (50 Jahre) geehrt werden. Allerdings müssen diese Ehrungen nachgeholt werden, da alle drei verhindert waren. Huber bedankte sich bei den Ehrenamtlichen für deren Engagement bei den vielen Einsätzen, die diese leisten. Allein 2020 waren es mehr als 150.

Den Imagefilm der Feuerwehr Pegnitz, der auch auf deren Homepage zu finden ist, lobte die zweite Bürgermeisterin als sehr gelungen, da er fast das ganze Aufgabenspektrum einer Wehr zeige.

Das in Kürze die Ersatzbeschaffungen angegangen werden können, freute die anwesenden Feuerwehrleute, genauso wie die nächstes Jahr geplanten Auslieferungen des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs HLF 20, der beiden Abrollbehälter "THL-Schwer" und "Wasser". Huber erwähnte ferner die laufenden, nicht unerheblichen jährlichen Kosten für Unterhalt, Reparaturen und Wartung im städtischen Feuerwehrbereich.

Verlässlicher Partner

Kreisbrandinspektor (KBI) Stefan Steger nannte in seinem Grußwort die Pegnitzer Feuerwehr einen verlässlichen Partner in allen Bereichen. Man könne sich immer und zuverlässig – von den Kommandanten über die Gerätewarte bis hin zum Jugendwart oder Vorstand – auf sie verlassen.

Steger erinnerte unter anderem an den schweren Einsatz durch das Hilfeleistungskontingent von Stadt und Landkreis Bayreuth im Ahrtal, bei dem auch Aktive der hiesigen Feuerwehr geholfen haben. Keiner der insgesamt rund 120 Helfer und Helferinnen werde diese sechs Tage wohl je vergessen.

Vom Freistaat Bayern wird unterdessen vermutlich noch diesen Monat ein Abrollbehälter "Ölwehr" bei der Feuerwehr Pegnitz stationiert werden.

Kommissarin unter den Aktiven

Kriminalhauptkommissarin Verena Wörlein dankte den Feuerwehrleuten für ihre Unterstützung bei verschiedenen Einsätzen. Die Sympathie der anwesenden Kameraden war ihr spätestens dann sicher, als sie erwähnte, dass auch sie in ihrem Heimatort in Mittelfranken aktiven Feuerwehrdienst leiste und zudem ausgebildete Atemschutzgeräteträgerin ist.

Bereits im Januar 2022 soll die nächste turnusmäßige Mitgliederversammlung, unter hoffentlich wieder normaleren Umständen, abgehalten werden, so Helmut Graf in seinem Schlusswort.

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