Pegnitzer Flusskreuzung wird mit einer Betonwand saniert

29.10.2018, 23:30 Uhr
Die Arbeiten am sanierungsbedürftigen Düker in der Pegnitzer Schloßstraße gestalten sich schwierig.

Die Arbeiten am sanierungsbedürftigen Düker in der Pegnitzer Schloßstraße gestalten sich schwierig. © Reinl

Am Montagvormittag begann das Technische Hilfswerk (THW), das Wasser abzupumpen. „Wir wurden damit beauftragt, weil wir eine Pumpe haben, die in der Minute 5000 Liter Wasser schafft. Diese Leistung wird hier aber gar nicht benötigt“, erklärte der Ortsbeauftragte Christian Bickel auf Nachfrage dieser Zeitung.

Außerdem brachte man sogenannte Big Packs — das sind Sandsäcke, die jeweils rund eine Tonne schwer sind — außen am Dücker an, damit kein Pegnitz-Wasser von außen in den Düker zurückdrücken kann.

Das Pegnitzer THW rückte mit seiner Hochleistungspumpe an, die in der Minute 5000 Liter fördert.

Das Pegnitzer THW rückte mit seiner Hochleistungspumpe an, die in der Minute 5000 Liter fördert. © Reinl

Das Wasserwirtschaftsamt Hof kümmerte sich im Zuge der Arbeiten um die Beseitigung des Schlamms. „Bevor wir hier anfangen können, muss erst einmal das Wasser weg. Außerdem standen wir davor in diesem Schlamm und haben die Krebse rausgefischt und in die Pegnitz gegeben. Das waren mindestens 30 Tiere“, erklärte Rudolf Thiem, Geschäftsführer der mit dieser diffizilen Aufgabe beauftragten Baufirma Thiem aus Pottenstein.

Die leistungsstrake THW-Pumpe saugte den Düker in kürzester Zeit leer.

Die leistungsstrake THW-Pumpe saugte den Düker in kürzester Zeit leer. © Reinl

Am heutigen Dienstag soll bereits mit der Schalung begonnen werden – und am Mittwoch mit dem Betonieren. Der Plan sei, so Thiem, am kommenden Montag mit den kompletten Arbeiten fertig zu sein.

Mühsam musste jede Menge Schlamm abgebaggert werden. Dabei wurden auch zahlreiche Flußkrebse gerettet.

Mühsam musste jede Menge Schlamm abgebaggert werden. Dabei wurden auch zahlreiche Flußkrebse gerettet. © Text und Fotos: Ralf Münch

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