Zeichen stehen auf Durchführung:

Pegnitzer Herbstmarkt soll stattfinden

14.9.2021, 15:03 Uhr
Winterharte Pflanzen und Grabgestecke, Christbaumkugeln und Krippenfiguren, warme Socken und Winterkleidung: Der Herbstmarkt zeigt an seinen Ständen mehr als deutlich, dass die warme Jahreszeit vorüber ist.

Winterharte Pflanzen und Grabgestecke, Christbaumkugeln und Krippenfiguren, warme Socken und Winterkleidung: Der Herbstmarkt zeigt an seinen Ständen mehr als deutlich, dass die warme Jahreszeit vorüber ist. © Foto: Archiv/Klaus Trenz

Eigentlich warte er nur noch auf die Veröffentlichung des aktualisierten Rahmenkonzepts der Regierung für Märkte, damit klar sei, unter welchen Vorgaben genau die Veranstaltung stattfinden darf und worauf bei der Durchführung geachtet werden muss.

"Im Prinzip ein Open Air"

So sei es eventuell vorstellbar, dass es einen separaten Ein- und Ausgang geben müsse, der nur mit Maske passiert werden dürfe, und die Stadt die Zahl der Besucher im Blick haben müsse, skizziert Reichel. Doch eigentlich rechnet er mit einem entspannten Marktsonntag, ganz ohne Maskenpflicht im Freien. "Das ist ja im Prinzip ein Open Air", sagt Reichel. Natürlich dürfe auch der in den vergangenen Monaten arg gebeutelte Einzelhandel am Nachmittag aufmachen, unter den dann geltenden Auflagen.

Einige Fieranten hätten bereits bei der Stadt nachgefragt, wie es mit der Durchführung aussehe, berichtet Reichel. Andere hätten leider in der Pandemie aufgeben müssen. In jedem Fall würden alle 100 bis 120 potenziellen Aussteller in der kommenden Woche angeschrieben, ob sie am 24. Oktober dabei sein wollen. "Nach meinem persönlichen Empfinden ist es der schönste der vier Märkte in der Region", schwärmt Reichel. Das liege auch an der traditionell großen Zahl von Ausstellern in Pegnitz und dem damit einhergehenden breiten Sortiment.

Auch Christina Wellhöfer, Sprecherin des Arbeitskreises "Unser Pegnitz", steht schon in den Startlöchern und freut sich, mit dem regionalen Einzelhandel endlich wieder ein Programm auf die Beine stellen zu dürfen. "Sobald ich das Okay von der Stadt habe, gehen wir in die Planung", sagt Wellhöfer. Dass es in Auerbach bereits vergangenes Wochenende einen Marktsonntag gab, will sie nicht als Omen für Pegnitz nehmen; die Städte seien einfach nicht vergleichbar. Dieser Punkt ist auch Stefan Reichel wichtig. So habe die oberpfälzische Nachbarstadt drei bis vier Security-Kräfte im Einsatz gehabt; in Pegnitz müsse das eine Person alleine stemmen. "Die Kosten für mehr Kräfte wären ein riesiger Faktor", betont der Bereichsleiter.

Unter anderem auch mit Blick auf die Ausgaben seien die bisherigen Märkte in der Pandemie abgesagt worden. Denn nach den damals geltenden Regelungen wären beispielsweise Absperrungen nötig gewesen. Ein Punkt, der nun wegfalle.

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