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Pegnitzer Statist im ersten Franken-Tatort

Caglar Karaca einer von 3000 Bewerbern - Er läuft in eine Tankstelle - 17.09.2014 18:34 Uhr

Für den Franken-Tatort drehte das Filmteam auch am Weißen Turm in Nürnberg. Unser Bild zeigt Kommissar Fabian Hinrichs, der gerade in Nürnberg ankommt. © Eduard Weigert


Darauf wird auch der Pegnitzer Caglar Karaca mit Spannung warten, denn er wird als Statist beim ersten Franken-Tatort zu sehen sein.

„Ich wurde von einer Freundin darauf aufmerksam gemacht, dass für den Film Komparsen gecastet werden und habe eine kurze Beschreibung und Fotos von mir an die Produktionsfirma des ,Tatort‘ geschickt“, sagt Caglar. Nach ein paar Wochen kam schon eine E-Mail, dass er in der engeren Auswahl sei. Er wurde im August zum persönlichen Casting eingeladen.

Es wurden von 2000 Bewerbern 300 zum persönlichen Casting nach Nürnberg gebeten. Nach einer langen Wartezeit war Caglar an der Reihe. Dann eine Überraschung: Der erste Regie-Assistent meinte: „Caglar, freut mich, dich wieder zu sehen.“ Zufälligerweise war er derselbe Assistent wie beim Film „Dienstagsfrauen“, der im vergangenen Jahr auf Burg Rabenstein gedreht wurde.

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Auch in der Fränkischen Schweiz war Caglar Karaca als Statist mit von der Partie. Deshalb erkannte ihn der Mann von der Produktionsfirma sofort. „Ich wurde nur noch gefragt, wann ich Zeit hätte und ich musste mich nicht weiter vorstellen. Der zweite Regie-Assistent hat in diesem Moment auch nur überrascht geguckt und meinte „Was, ihr kennt euch?“.

Zwei Wochen später bekam Caglar eine E-Mail, in der stand, dass man sich freuen würde, wenn er dabei sein könnte. Einige Wochen vergingen bis er zum Dreh eingeladen wurde. „Ich sollte um 18.30 Uhr an der Grenze zur Nürnberger Südstadt auftauchen. Die Komparsen wurden freundlich empfangen. Nachdem wir die Dunkelheit abgewartet hatten, wurden wir eine Straße weiter gerufen, auf der gedreht wurde.

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Das Ganze spielt an einer Tankstelle. Drei weitere Komparsen und ich stehen an der Tankstelle mit unseren Autos. Ich laufe in die Tankstelle hinein und nach kurzer Zeit wieder heraus und halte mich ein bisschen an der Tankstelle auf. Das Eigentliche spielte sich jedoch vor der Tankstelle hab, so dass wir somit nur im Hintergrund zu sehen sind und nicht mit den Hauptdarstellern in Verbindung gebracht wurden.“

Der Dreh dauerte für Caglar Karaca insgesamt fünf Stunden, so dass er kurz nach Mitternacht Feierabend hatte. „Mit den anderen Komparsen und dem zweiten Regie-Assistenten verstanden wir uns prächtig und hatten jede Menge Spaß, obwohl die Szene ein paarmal gedreht werden musste, da Passanten an die Tankstelle wollten und dadurch störten.“

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Klaus Altmann-Dangelat

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