150.000 Euro Schaden

Pegnitzer Wohnhaus nach Kellerbrand unbewohnbar

1.8.2021, 12:40 Uhr
Das Wohnhaus im Pegnitzer Ortsteil Hammerbühl ist nach dem Kellerbrand derzeit unbewohnbar.

Das Wohnhaus im Pegnitzer Ortsteil Hammerbühl ist nach dem Kellerbrand derzeit unbewohnbar. © NEWS5 / Holzheimer, NEWS5

Gegen 16 Uhr entdeckte eine 38-jährige Bewohnerin des Mehrfamilienhauses eine Rauchentwicklung aus dem Keller des Gebäudes und alarmierte über den Notruf die Rettungskräfte. Bei Eintreffen der ersten Kräfte aus Hainbronn, Pegnitz, Penzenreuth und Schnabelwaid quoll bereits starker Rauch aus den Kellerfenstern und das Feuer arbeitete sich in Richtung Erdgeschoss, unter anderem in eine Garage vor.

Unter der Leitung von Timo Pohl, dem stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Pegnitz, ging man sofort zum Innenangriff über. Hierbei kam auch Mittelschaum zum Einsatz, um schnellstmöglich die starke Verrauchung zu bekämpfen und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern.

Weil ein hoher Bedarf an Atemschutzgeräteträgern notwendig war, wurden die Feuerwehren aus Troschenreuth und Michelfeld sowie im späteren Verlauf die Feuerwehr Bronn nachalarmiert. Insgesamt waren so 25 Trupps im Einsatz.

Äußerst langwierig gestaltete sich das Ausräumen eines etwa fünf Tonnen Pellets umfassenden Lagers, was per Schaufel und ebenfalls unter schwerem Atemschutz bewerkstelligt werden musste. Im Außenbereich wurden diese Pellets dann abgelöscht.

Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde außerdem eine etwa 450 Meter lange Förderleitung gelegt; auch der örtliche Wasserversorger war vor Ort. Inklusive des BRK waren rund 110 Kräfte im Einsatz.

Die 38-Jährige sowie deren 69 und 66 Jahre alten Eltern, die ebenfalls in dem Haus wohnen, konnten das Gebäude selbstständig verlassen, erlitten dabei jedoch eine Rauchgasvergiftung und mussten medizinisch in einen Krankenhaus versorgt werden.

Den Feuerwehrkräften gelang es zwar die Flammen zu löschen, jedoch ist das Mehrfamilienhaus derzeit unbewohnbar und der in der Garage geparkte Audi brannte komplett aus. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 150.000 Euro.

Brandfahnder aus Bayreuth ermitteln nun über die Ursache des Feuers.


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