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Sonntag, 09.08.2020

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Pfosten mehrfach angefahren: Zips sucht den Laternenschreck

In letzter Zeit wurde der Pfosten am südlichen Ortsausgang mehrfach angefahren. Es gibt wohl einen Verdacht. - 01.08.2020 07:55 Uhr

Die Aufschrift auf dem Plakat ist ein Wortspiel mit „Schreck“ und dem Zustand der Laterne – schräg.

© Foto: Ralf Münch


Nils Klostermann (Name von der Redaktion geändert) hält sich bedeckt. "Schließlich kennt hier jeder jeden." Wer das Plakat aufgestellt hat, das will er nicht sagen. "Allerdings wissen hier alle, warum es steht, wo es steht."

Eine Laterne zwischen der Ortsmitte und der südlichen Ortsausfahrt sei angefahren worden, "drei Mal in den vergangenen zwei Monaten", so Klostermann. Jedes Mal sei der Fahrer dabei aus der Ortsmitte gekommen.

Mit Galgenhumor

Die Laterne ist gezeichnet von den Zusammenstößen; sie lehnt deutlich in Richtung Ortsausgang. "Ich kann mir das nicht erklären. Seit Jahrzehnten lebe ich hier und kann mich nicht daran erinnern, dass die Laterne jemals angefahren wurde", sagt Klostermann.

Anwohner nehmen den Schaden mit Galgenhumor: An dem Mast hängen inzwischen Schilder mit der Aufforderung, die Schieflage durch Kollisionen aus der anderen Richtung zu korrigieren.

Mit Galgenhumor reagieren die Anwohner auf die schiefe Laterne. Sie bitten scherzhaft darum, die Laterne so anzufahren, dass sie wieder gerade steht.

© Foto: Ralf Münch


Einen Verdächtigen scheint es in Zips zu geben, aber auch da hält sich Klostermann bedeckt: "Für den Schaden braucht es ein großes Fahrzeug – zum Beispiel ein landwirtschaftliches." Das Plakat stehe so, dass man es nur aus Richtung Neuhof kommend lesen könne – nicht von der Hauptstraße. "Die Leute, die gemeint sind, sehen das." Die Aufschrift selbst sei ein Wortspiel mit "Schreck" und dem Zustand der Laterne – schräg.

Vor zwei Wochen festgestellt

Die Stadt ist laut Bürgermeister Wolfgang Nierhoff (PEG) bereits im Bild: "Der Bauhof hat den Schaden vor zwei Wochen festgestellt." Das Rathaus habe den Betreiber, das Bayernwerk, informiert. "Diese werden den Schaden hoffentlich zeitnah beheben."

JULIAN SEIFERTH

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