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Sonntag, 21.07.2019

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Picknick mit kulturelle Kostproben und Gaumenfreuden

Nur rund 50 Teilnehmer kamen zu Stadtjubiläums-Veranstaltung in den Wiesweiherpark - 17.06.2019 22:21 Uhr

Blasmusik, Gesang und Theater für lau gab es beim Picknick zum Pegnitzer Stadtjubiläum vor sehr lichten Publikumsreihen. © Foto: Klaus Trenz


Der Posaunenchor unter der Leitung von Jörg Fuhr leitete das Konzert unter freiem Himmel ein und übergab nach rund einer halben Stunde an den St. Thomas Chor aus Trockau, der bekannte Volkslieder anstimmte. Gemeinsam mit der Sängervereinigung, die ihren Auftritt noch vor sich hatte, stimmte man ein Ständchen für Dekan Gerhard Schoenauer zu seinem 65. Geburtstag an. Dieser nahm am Picknick zwar nicht teil, man filmte aber den kurzen Auftritt beider Chöre und werde ihm die Aufnahme zukommen lassen, skizzierte Bürgermeister Uwe Raab (SPD).

Vom Ensemble der Faust-Festspiele gab es eine rund fünfminütige Kostprobe aus dem Stück Heinrich von Kleists "Der zerbrochene Krug". Danach probte das Ensemble und die Picknicker durften Zaungäste sein. Nach dem Auftritt der Sängervereinigung Pegnitz gestaltete das KSB-Orchester den Abschluss.

Die Veranstaltung wurde ihm Rahmen der ersten Erwähnung von Pegnitz vor 900 Jahren in der Gründungsurkunde des Klosters Michelfeld konzipiert. Man habe am Sonntag um 10.30 Uhr entschieden, das Picknick durchzuführen, berichtete Raab. Kaum sei die Entscheidung gefallen gewesen und auf der Homepage der Stadt und in sozialen Netzwerken kommuniziert worden, habe es zu regnen begonnen und rund zwei Stunden lang nicht mehr aufgehört. Das wird wohl einige abgehalten haben, zu der Veranstaltung in lockerer Atmosphäre zu kommen.

Diejenigen, die von der Wettervorhersage wussten, dass der Regen am Nachmittag aufhören und die Sonne zum Vorschein kommen sollte, nahmen Camping- oder Gartenstühle mit, um nicht auf nassem Boden sitzen zu müssen oder sicherten sich eine Parkbank.

"Die Picknick-Idee ist für das Jubiläumsjahr geboren worden", resümierte Raab. "Nicht weil wir gedacht haben, es fehlt noch etwas im Pegnitzer Kulturkalender."

Fortsetzung ungewiss

Ob es eine Neuauflage der Veranstaltung gibt, ließ Raab offen: "Das ist vorstellbar, aber das muss intern erst mal diskutiert werden." Raab freute sich vor allem, dass Pegnitzer Kulturschaffende "gleich bereit waren, mitzumachen". 

KLAUS TRENZ

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