Sonntag, 15.12.2019

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Pläne zum Bau einer Brauerei mit Biergarten in Betzenstein werden konkreter

Bevor jedoch mit konkreten Planungen begonnen werden kann, muss die Stadtmauer saniert sein. - 21.09.2019 15:55 Uhr

Wo sich direkt nach dem Brand des Zeiserla in Betzenstein verbrannte Dachsparren wie mahnende Finger empor reckten, soll nun bald eine neue Brauerei mit zugehörigem Biergarten hochgezogen werden. © Archivfoto: Andrea Munkert


 

Wie Bürgermeister Claus Meyer erklärte, muss jedoch zunächst die denkmalgeschützte Stadtmauer saniert werden. Die Baulinie sei einzuhalten. Allerdings habe der neue Eigentümer des denkmalgeschützten Ambientes die Freiheit, bis an die Stadtmauer hinzubauen. "Wir legen auch nicht fest, in welcher Bauweise die Gebäude errichtet werden müssen", betonte Meyer. Denkbar sind Bauten aus Stein, Stahl, Glas oder Holz. "Die Ziegeldachsteine müssen jedoch in roter Farbe gehalten werden und Türme wollen wir nicht haben", erklärte Claus Meyer weiter.

Bevor jedoch mit konkreten Planungen für ein Brauereigebäude nebst Biergarten begonnen werden kann, was laut Meyer bis zum Jahr 2021 dauern könnte, muss die Stadtmauer saniert sein. Dazu laufen derzeit die Voruntersuchungen. Dies alles sei bereits mit dem Denkmalamt und dem Amt für Ländliche Entwicklung abgesprochen.

Darüber hinaus erklärte Meyer, dass der Stadtrat dann genau definieren müsse, welche Nutzung er dort haben will.

Nur Formsache waren zuvor die Zustimmungen des Rates zum Bau einer Garage und zur Errichtung eines Wohnhauses mit Carport in Hüll. Ohne weitere Diskussion wurde auch der dringend notwendigen Erneuerung des Schaltschranks mit Pumpensteuerung und künftig möglicher Fernüberwachung für das Abwasserpumpwerk Weidensees zum Angebotspreis von 16 403 Euro zugestimmt. "Alles, was die Kanalisation und Pumpentechnik in der Gemeinde betrifft, kommt jetzt so langsam", freute sich Meyer.

Spülschacht für Kanal kommt

Auch über einen Schacht zum Spülen der Kanalleitung zwischen Betzenstein und Mergners wird sich der Betzensteiner Stadtrat bald unterhalten müssen.

Johanna Graf lobte, dass die Bushaltestelle in Hüll schließlich verlegt wurde. Dafür habe sie 18 Jahre lang gekämpft. "Ich bin froh, dass es nun endlich geklappt hat", führte Johanna Graf aus – die allerdings noch ein entsprechendes Hinweisschild für die Bushaltestelle am Ortseingang vermisst.

THOMAS WEICHERT

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