Montag, 09.12.2019

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Polizei musste nahezu jeden Gefahrguttransport beanstanden

Oberfränkische Polizei beteiligte sich an europaweiter Schwerlastkontrolle - Weiterfahrt untersagt - 18.10.2019 11:18 Uhr

Im Zeitraum von Mittwoch, 6 Uhr, bis Donnerstag, 6 Uhr, kontrollierten Spezialisten für Schwerverkehr der Oberfränkischen Polizei bei stationären sowie mobilen Kontrollen auf Autobahnen und Bundesstraßen im gesamten Regierungsbezirk über 200 Fahrzeuge. Hauptaugenmerk legten die Beamten dabei auf die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, den technischen Zustand der Schwerlastfahrzeuge und auf die ordnungsgemäße Sicherung der Ladung.

Die Polizisten erstellten bei 64 beanstandeten Fahrzeugen, beziehungsweise Fahrern, rund 150 Ordnungswidrigkeitsanzeigen und untersagten in sieben Fällen die Weiterfahrt. Die über doppelt so hohe Anzahl an geahndeten Verstößen resultiert aus der Tatsache, dass neben dem Fahrer in der Regel auch der Unternehmer und sonstige Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden.

Auffallend war die Beanstandungsquote bei Gefahrguttransporten. Sechs von sieben kontrollierte Fahrer verstießen gegen die strengen Vorschriften, was insgesamt 18 Anzeigen zur Folge hatte.

Obwohl die Beamten dem Großteil der Fahrzeuge einen einwandfreien technischen Zustand bescheinigten, zogen bei vier Lastwagen gravierende Mängel eine sofortige Unterbindung der Weiterfahrt nach sich.

Die restlichen Verstöße bezogen sich überwiegend auf Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit und nicht ordnungsgemäß gesicherter Ladung.

Wiederkehrende Kontrollen des Schwerverkehrs stellen einen wichtigen Baustein der Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit dar. Wie ein Blick in die Verkehrsstatistik des Vorjahres zeigt, wird bei rund drei Viertel der Unfälle mit Beteiligung des Schwerlastverkehrs die Unfallursache von den Lastwagenfahrer gesetzt.

Hier geht es zu allen Polizeimeldungen des Tages.


 

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