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Donnerstag, 25.04.2019

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Pottenstein will bei der Beleuchtung sparen

Stadt forciert die Umstellung auf LED-Lampen - Synergieeffekte beim Breitbandausbau werden genutzt. - 14.04.2019 09:10 Uhr

Ähnlich wie die Stadt Pegnitz will auch Pottenstein die Beleuchtung jetzt auf LED-Lampen umstellen. © Reinl


Die Umstellung auf LED-Lampen ist bereits seit einiger Zeit im Gange. Geplant ist, dass die Verkabelung für die Lampen im Bereich Pottensteiner Hof im Zuge der Kanalbaumaßnahmen verwirklicht werden soll. "Wir haben die Umstellung der Straßenlampen generell im Gemeindebereich festgelegt und das abschnittsweise. Das wären 15 000 Euro, der Anteil, den wir noch für 2019 zu bewerkstelligen haben", sagte Bürgermeister Frühbeißer.

Abstimmung für Haßlach

Des Weiteren habe man Weidenloh mit in der Planung. Im Zuge des Breitbandausbaus soll von der Ortsmitte bis zur Bushaltestelle die Beleuchtung verbessert werden. "Wenn da irgendwo Kabelleitungen offen sind, müssen wir das immer mit vorsehen", betonte Frühbeißer. Das gleiche gelte für Haßlach. "Da sind wir noch in der Abstimmung mit allen Beteiligten, ob mit dem Breitbandausbau auch die Verlegung der Erdverkabelung für die Straßenbeleuchtung erfolgen kann."

Der Posten würde bereits im Haushalt vorkommen, damit man später die Mittel zur Verfügung habe — und falls die Gespräche erfolgreich verliefen, man die Arbeiten direkt durchführen könnte. Dazu hakte Reinhold Thiem (BU) nach: "Wir sollten die Umsetzung der LED-Beleuchtung vielleicht etwas beschleunigen, weil die Strompreise steigen. Wir haben ja schon einen Teil umgestellt." Darauf Frühbeißer: "Wir vergeben da Aufträge. Es gibt eben Lieferzeiten nach denen wir uns richten müssen."

Dazu ergänzte er, die Stadt habe bereits viel umgestellt und in anderen Sitzungen festgelegt, dass der zweite Teil 2019 erfolgen soll — man versuche natürlich das schnellstmöglich umzusetzen. Er gab lediglich zu bedenken, dass es eben auch Bereiche gebe, bei denen die Umstellung, im Vergleich zum Stromverbrauch, absolut unwirtschaftlich wäre.

Bei diesen Abschnitten wären die Umstellungskosten wesentlich höher, als das, was letztendlich an Strom eingespart werden würde. "Wir müssen darauf achten, wo es sich wirklich rechnet", mahnte Stefan Frühbeißer. Zu den weiteren Planungskosten wollte Norbert Hartmann (BPU) wissen, ob die Stadt Zuschüsse erhalte.

Frühbeißer erklärte den Mitgliedern des Finanzausschusses , dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt förderfähig gewesen sei, aber es aktuell keine Zuschüsse gebe. "Wir hatten das bereits damals geprüft", sagte Kämmerer Johannes Körber. "Jedoch hätten die Rahmenkosten, die dann aufgetaucht wären, die ganze Förderung aufgefressen. Darum hatten wir damals gesagt, dass wir das ohne Förderung machen und frei in der Vergabe sind." 

VON MARTIN BURGER

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