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Mittwoch, 12.05.2021

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Raser beim "Blitz-Marathon" im Visier der Polizei

Vom 21. bis 22. April wieder verstärkte Geschwindigkeitskontrollen - Messstellen im Internet - 19.04.2021 20:56 Uhr

In Bayern kommen jedes Jahr rund dreimal so viele Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, als durch Mord oder Totschlag, so eine Meldung der Polizei. Statistisch gesehen ist jeder dritte Einwohner Bayerns in seinem Leben an einem Verkehrsunfall mit Personenschaden beteiligt.

Die Maßnahmen der Verkehrsüberwachung und damit der Blitzmarathon retten Leben, da insbesondere durch die Öffentlichkeitswirksamkeit viele Verkehrsteilnehmer für die Gefährlichkeit von Geschwindigkeitsverstößen sensibilisiert werden. Ziel ist es, einen breiten Denkprozess anzustoßen, der letztlich auch zu einem Einstellungs- und Verhaltenswandel führt.

Weniger Verkehr

Erfreulicherweise sanken im vergangenen Jahr die Geschwindigkeitsunfälle im oberfränkischen Regierungsbezirk von 1735 im Jahr 2019 auf 1334 Verkehrsunfälle im Jahr 2020 und somit um rund 23 Prozent. Dieser Eindruck relativiert sich allerdings, wenn man ihn unter Corona-Aspekten betrachtet. Während der Pandemie ging der Verkehr auf den Straßen deutlich zurück.

Coronabedingt musste die Aktion im vergangenen Jahr ausgesetzt werden. Beim letztmaligen 24-Stunden-Blitzmarathon vom 3. bis zum 4. April 2019 stellte die oberfränkische Polizei 491 Geschwindigkeitssünder fest, trotz frühzeitig veröffentlichter Messstellen.

Dieses Jahr wird der 24-Stunden-Blitz-Marathon unter Beachtung der herrschenden Inzidenzwerte sowie der geltenden Hygienevorschriften zum bereits achten Mal durchgeführt.

Beim Enforcement Trailer handelt es sich um einen Anhänger mit Messtechnik, der im Bereich von Unfallschwerpunkten auch für mehrere Tage am Stück aufgestellt werden kann, so die Polizei. Er ist mit "Geschwindigkeitsmessung" und "Polizei" kenntlich gemacht. Erstmals wird er in diesem Jahr auch im Rahmen des 24-Stunden-Blitzmarathon eingesetzt.

Der Polizei geht es nicht darum, möglichst viele Autofahrer zur Kasse zu bitten, denn alle rund 2100 möglichen bayerischen Messstellen werden für jedermann einsehbar auf der Internetseite www.innenministerium.bayern.de veröffentlicht.


Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.


 

nn

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