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Region erhält bis zu 1,3 Millionen

Versammlung der LAG Amberg-Sulzbach — Zwölf Projekte werden unterstützt - 27.12.2010 17:34 Uhr

Die LAG Mitgliederversammlung zieht Bilanz (v.l.): Vorsitzender Stefan Braun, Gerhard Gradl, Silke Auer vom LAG-Management, Gerd Geismann, zweiter Vorsitzender Winfried Franz, Fred Tischler und Peter Braun. © oh


Die LAG Amberg-Sulzbach, ein Zusammenschluss von 19 Kommunen aus dem Naturpark Hirschwald und dem Sulzbacher Bergland, hatte sich 2008 erfolgreich für das europäische Förderprogramm Leader beworben. Bis 2013 stehen so für die Region maximal 1,3 Millionen Euro Leaderfördergelder zur Verfügung.

Silke Auer vom LAG-Management erläuterte den anwesenden Mitgliedern, dass von 15 eingereichten Projekten bereits zwölf von der zuständigen Strukturentwicklungsgruppe am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Nabburg bewilligt seien und davon fünf Projekte mittlerweile komplett abgeschlossen sind. So konnten bis jetzt knapp 300000 Euro Fördermittel bewilligt werden, davon sind rund 140000 Euro bereits ausbezahlt. Die Gesamtkosten aller eingereichten Projekte liegen bei insgesamt 1,6 Millionen Euro.

Der Vorsitzende der lokalen Aktionsgruppe Stefan Braun unterstrich, dass die laufenden Projekte die Vielfalt der Region und ihre Besonderheiten spiegeln. Gerade über Leader bietet sich die Möglichkeit, die weichen Standortfaktoren zu stärken. So zählen Projekte wie die Errichtung der Informations- und Dokumentationsstätte St. Martin in Ermhof, die Sanierung der Seidl-Druckerei in Sulzbach-Rosenberg, die Errichtung eines Erlebnisschaustollens auf Maffei oder auch die Aufwertung der Sternwarte in Ursensollen zu den bereits bewilligten Leaderprojekten. Laut Fred Tischler, Kulturamtsleiter der Stadt Sulzbach-Rosenberg und Vorstandsmitglied der LAG Amberg-Sulzbach, profitiert die gesamte Region von diesem Förderprogramm.

Die Unterstützung bei der Antragsstellung und der Umsetzung der einzelnen Vorhaben kommt vom zuständigen LAG-Management, allerdings können Projekte nicht ohne Zutun und Initiative seitens der Gemeinden verwirklicht werden.

Nähere Informationen zum Leaderprogramm und den Fördermöglichkeiten können beim LAG-Management, bei Silke Auer unter Telefon (09661) 908344 eingeholt werden.

oh

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