Freitag, 16.04.2021

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Rekordbesuch bei Vernissage auf der Burg

Die „Verborgenen Talente“ und Nachwuchskünstler locken über 100 Kunstinteressierte an - 18.04.2013

Sieben Künstlerinnen bestreiten heuer ihre erste Ausstellung als Gemeinschaftswerk auf Burg Waischenfeld, hier mit Bürgermeister Edmund Pirkelmann (li.) und Prof. Dr. Heinz Gerhäuser (re.).

17.04.2013 © privat


In der Schau, die bis zum 20. Mai jeweils Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr zu besichtigen ist, kommen als Malgründe überraschenderweise auch Jutesäcke zum Einsatz, denen Eva Steckel mit ihren afrikanischen Motiven einen besonderen Reiz verleiht. Gabriele Neugebauer hat sich dem Thema „Wasser“ verschrieben und zeigt mit ihren Fotos Vertrautes in einem völlig neuen Licht.

Die Bühnenmalerin Carolina Wolfrum verblüfft mit Stiftporträtzeichnungen und farblich verfremdeten Acrylporträts genauso wie mit einem fotorealistisch wirkenden Löwenbild. Bei Simone Hecht dominieren zarte Pastellfarben, die ihren Aquarellen Leben einhauchen.

Abstrakte Traumwelten charakterisieren die Acrylbilder von Silke Grasser-Helmdach. Ebenfalls abstrakt wirken die Collagen von Ilona Hertlein, die sowohl in Acrylbildern als auch in Form von Intarsien Bucheinbände schmücken. Verspielte Leichtigkeit verströmen die Werke von Maria Krieblin unter Verwendung von dekorativem Zubehör.

Als prominenter Besucher wurde Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, bei der Vernissage begrüßt. Bürgermeister, Edmund Pirkelmann überreicht den Künstlerinnen als Andenken eine Tasse mit Motiven aus Waischenfeld. Mit den Worten: „Damit Sie zukünftig schon beim Frühstück an Waischenfeld erinnert werden“, bedachte Pirkelmann auch den Fraunhofer-Präsidenten mit einer Tasse.

Prof. Heinz Gerhäuser, Vorsitzender des Fördervereins Kunstforum Waischenfeld, fasste begeistert zusammen: „Das hohe Niveau der vorgestellten Arbeiten und die exzellente Präsentation der Exponate übertrifft alle Erwartungen.“

Der Förderverein bietet bei jeder ersten Ausstellung im Kalenderjahr Künstlern, die erstmals ihre Werke der Öffentlichkeit präsentieren, eine Plattform. Bereits am ersten Tag wurden mehrere Bilder mit roten Punkten als „Verkauft“ markiert.

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