Rekorde beim Traktor-Oldtimer-Treffen in Waischenfeld

1.8.2016, 18:00 Uhr
Die Organisatoren schätzen, dass rund 3000 Schaulustige die Rundfahrt an den Straßenrändern verfolgten.

Die Organisatoren schätzen, dass rund 3000 Schaulustige die Rundfahrt an den Straßenrändern verfolgten. © Thomas Weichert

Die Organisatoren schätzen, dass rund 3000 Schaulustige das Spektakel an den Straßenrändern verfolgten. Das Traktor-Oldtimer-Treffen hat sich zu einem der größten Events dieser Art in der Fränkischen Schweiz entwickelt. „Beim ersten Mal vor acht Jahren waren es etwa 50 Teilnehmer. Jedes Jahr gab es dann eine Steigerung, so auch heuer wieder, denn es waren etwa 30 Teilnehmer mehr als letztes Jahr“, sagt Reinhard Stenglein, einer der Organisatoren. Die stärkste Gruppe mit 17 Traktoren bildeten die Eicher Freunde aus Engelmeß. Vom Bulldog-Stammtisch Kühlenfels kamen 13 Bulldogkapitäne und von den Bulldog-Freunden aus dem Ahorntal 14. Inzwischen reisen viele auch von weiter her und nicht nur aus der näheren Umgebung an. So aus Höchstadt an der Aisch, Thurnau, Oberölschnitz, Weichenwasserlos, Schirnsdorf oder Niederndobra.

Traktor beim Umzug durch Waischenfeld.

Traktor beim Umzug durch Waischenfeld. © Thomas Weichert

Jeder Teilnehmer erhielt einen Jubiläumsbierkrug 700 Jahre Stadt Waischenfeld und eine Teilnahmeurkunde. Der älteste Traktor war ein Lanz Bulldog aus dem Jahr 1939 aus dem benachbarten Ahorntal. Pünktlich um 14.30 Uhr starteten die Dieselrösser nach drei Böllerschüssen von der Uferpromenade aus zur Stadtrundfahrt. Am Zuganfang fuhr Reinhard Stenglein, der hoch oben auf seinem Bulldog der Marke Deutz das Wahrzeichen der Stadt, den Steinernen Beutel, montiert hatte. Und am Schluss des fast nicht enden wollenden Traktorenzuges der weitere Hauptorganisator Reinhard Schrüfer, diesmal mit einem Mähdrescher MF 30 der Firma Massey Ferguson mit Baujahr 1972.

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