Sonntag, 19.01.2020

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Richard Reisinger tritt wieder an

CSU-Delegierte stehen hinter ihrem Landrat - Kandidatenliste für die Kreistagswahl im März 2020 - 11.12.2019 05:55 Uhr

Die CSU-Kreistagskandidaten zusammen mit Landrat Richard Reisinger, der die Liste für die Wahl am 15. März anführt. Reisinger nannte die wichtigsten Aufgaben, die in Zukunft angepackt werden müssen. © Foto: Paul Böhm


Landrat Richard Reisinger ist der Spitzenkandidat der CSU im Landkreis Amberg- Sulzbach für die Kommunalwahlen am 15. März 2020. Mit einem einstimmigen Vertrauensbeweis aller Delegierten ausgestattet geht Reisinger die Kandidatur an.

Zur demografischen Zukunft merkte Reisinger an, dass es insgesamt 64 Einrichtungen zur Kindertagesbetreuung gebe. "Seit 2011 findet ein fortlaufender Ausbau statt." Und für eine immer älter werdende Gesellschaft sei die medizinische Versorgung samt einer ausreichenden Anzahl an unterschiedlichsten Pflegeangeboten lebensnotwendig.

"Schwerpunktthema ist die stationäre Versorgung in der Region mit unseren Krankenhäusern an den Standorten Sulzbach-Rosenberg und Auerbach. Nicht von ungefähr hat das St. Anna Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg die Auszeichnung Deutschlands beste Krankenhäuser zugesprochen bekommen."

CSU-Kreisvorsitzender Dr. Harald Schwartz sprach bei der Nominierungsversammlung von einem Höhepunkt seiner Partei. "Mit unserem Kandidaten Richard Reisinger und unserer Kreistagsliste setzen wir ein Signal, um für unsere Heimat weiterhin positiv und zukunftsorientiert zu arbeiten."

Der Landkreischef führte aus: "Wir haben nicht nur eine niedrige Arbeitslosigkeit, wir haben faktisch Vollbeschäftigung und einen relativ gesunden Branchenmix bei einer ständig steigenden Zahl an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen."

"Ich habe jedes Jahr zusammen mit den verantwortlichen Leuten darauf geachtet, dass unser Kreishaushalt stabil bleibt. Vielleicht waren der Kämmerer und ich auch manchmal etwas geizig, aber wir haben dafür eine Pro-Kopf-Verschuldung von weniger als 80 Euro. Das ist letztlich auch unser Handlungsspielraum für die Zukunft."

Die Schlüsselinstrumente seien die Förderung der regionalen Wirtschaft auf allen Ebenen in Zusammenarbeit mit den Kammern, mit den Städten und Gemeinden. Breitband, Mobilfunk und der Straßenbau gehörten bei uns auch künftig zu den großen Aufgaben.

Perspektiven bieten

"Ich weiß von meinen Bürgermeistern, wie sehr sie sich um eine Verdichtung der Ortskerne und der Befüllung von Leerständen bemühen, aber wir müssen schon auch noch Neubaugebiete ausweisen dürfen, schonend und flächensparend. Wir nehmen aber auch in Anspruch, uns nachhaltig zu entwickeln, weil unsere jungen Menschen dann auch bei uns eine Bleibeperspektive haben", sagte Reisinger.

Themen der nächsten Jahre würden immer wieder die Kreisstraßen und der Bereich des Tourismus sein. "Wir sorgen uns um natürliche Ressourcen, Umwelt, Ernährung und Konsum und wir haben viel für einzigartige Plätze wie das Fledermausprojekt, den Naturpark Hirschwald und verschiedene Artenhilfsprojekten in mehreren Teilen des Landkreises investiert."

Wie der Landrat vortrug, werde zur weiteren Verbesserung der Schulsituation in den nächsten 15 Jahren ein dreistelliger Millionenbetrag investiert. "Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit gehören bei uns zur Tagesarbeit. Insgesamt 27 Windräder drehen sich bei uns im Landkreis und wir haben zusammen mit Bio- und Solarenergie insgesamt den bemerkenswerten Anteil von 85 Prozent erneuerbarer Energien am Gesamtstromverbrauch."

Die CSU-Kreistagkandidatenliste Amberg-Sulzbach:

Landrat Richard Reisinger, Dr. Harald Schwartz, Stefan Braun, Birgit Barth, Dr. Patrik Fröhlich, Alwin Märkl, Hermann Falk, Claudia Kammerl, Dieter Dehling, Roland Strehl, Markus Graf, Barbara Gerl, Bernhard Lindner, Peter Achatzi, Günter Koller,

 

Erika Urban, Roman Berr, Achim Kuchenbecker, Sepp Reindl, Susanne Lindner, Christian Steger, Peter Braun, Erwin Geitner, Brigitte Trummer, Markus Dollacker, Helmut Zerreis, Josef Gilch, Renate Amrhein, Alfred Weiss, Hans Koch, Karl Reyzl, Barbara Birner, Florian Junkes,

 

Stefan Frank, Peter Mauritz, Sabine Kederer, Gerhard Schuller, Hans Süß, Siegfried Neukam, Lydia Zahner, Hermann Böhm, Peter Lehner, Peter Beer, Monika Breunig, Max Graf, Heiner Schwirzer, Klaus Riede, Nicole Selendt,

 

Josef Hummel, Rainer Weis, Dieter Kohl, Irene Wetter, Josef Finster, Andreas Otterbein, Dr. Stefan Morgenschweis, Elisabeth Kraus, Klaus Hafner, Alois Schwanzl, Uwe Ditz, Evi Rauch.

 

Ersatzkandidaten sind: Markus Nagler, Erich Meidinger, Manfred Lubrich und Matthias Huger.

nn

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