Donnerstag, 01.10.2020

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Sanierung des Michelfelder Klosters teurer als geplant

Der erste Bauabschnitt zur Sanierung des Michelfelder Klosters kostet die Stadt nun 80 000 Euro mehr. - 14.09.2020 14:55 Uhr

Das ehemalige Schulgebäude im Klosterhof soll zu einem zeitgemäßen Wohnheim mit zehn Plätzen umgebaut werden. Die Kosten steigen um über 30 Prozent. Beginn der Maßnahme soll noch in diesem Jahr sein.

© Foto: Brigitte Grüner


Die kommunalen Kassen sind zwar aufgrund der Corona-Pandemie nicht so gefüllt wie es in früheren Jahren der Fall war. Nach dem Motto "Versprochen ist versprochen" bleibt die Stadt aber bei ihrer Zusage. Da die Höhe der städtischen Mittel abhängt von den Zuschüssen aus der Städtebauförderung, blieb den Stadträten ohnehin nichts anderes übrig.

Bereits im Juni 2018 hatte der Stadtrat die Sanierung der Klosteranlage Michelfeld befürwortet und den bei Maßnahmen der Städtebauförderung üblichen Anteil der Stadt zugesagt. Nach dem damaligen Finanzierungsplan beliefen sich die Gesamtkosten auf 37 Millionen Euro für vier Bauabschnitte. Die Realisierung sollte innerhalb von zehn Jahren erfolgen. Der Städtebauförderungsanteil der Stadt belief sich dabei auf 100 000 Euro für den ersten Bauabschnitt. Das ehemalige Schulhaus links neben der Pfarrkirche soll zu einem Wohnheim mit zehn Plätzen umgebaut werden. Die Kosten waren ursprünglich mit 3,3 Millionen Euro kalkuliert.

Abzug an anderer Stelle

Nach einer Verfeinerung der Planung und einer aktualisierten Kostenberechnung im Sommer 2020 belaufen sich die Gesamtkosten für den ersten Bauabschnitt auf nunmehr 4,415 Millionen Euro. Dadurch steigt der Anteil der Stadt auf 180 000 Euro.

Insgesamt sind 1,8 Millionen Euro über die Städtebauforderung eingeplant. Bürgermeister Joachim Neuß (FW) erklärte, dass die zusätzlichen 80 000 Euro der Stadt bei einem anderen Bauabschnitt abgezogen werden könnten. Im Oktober soll der erste Bauabschnitt angegangen werden.

BRIGITTE GRÜNER

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