Sattelzug rast bei Plech ungebremst in Nachtbaustelle

7.7.2015, 19:40 Uhr
Der Sattelzug prallte auf einen Warnanhänger, der komplett zerstört wurde.

Der Sattelzug prallte auf einen Warnanhänger, der komplett zerstört wurde. © Ralf Münch

Wohl aufgrund mangelnder Aufmerksamkeit prallte ein 55-jähriger polnischer Berufskraftfahrer am Dienstagnachmittag mit seinem Sattelzug auf einen auf der rechten Spur abgestellten Warnleitanhänger, mit dem die Autobahnmeisterei Trockau gerade die Absicherung für eine bevorstehende Nachtbaustellte eingerichtet hatte.

Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von rund 200.000 Euro. Der Warnleitanhänger wurde völlig zerstört, am Zugfahrzeug wurde das Heck deformiert. Die polnische Sattelzugmaschine wurde bei dem Aufprall ebenfalls stark beschädigt.

Glück im Unglück hatte dabei der Fahrer. Da sein Sattelauflieger unbeladen und somit die Wucht entsprechend geringer war, kam er mit leichten Verletzungen davon.

Die Autobahn war aufgrund von herumliegenden Trümmern während der Bergung der Unfallfahrzeuge und der Beseitigung ausgelaufener Betriebsflüssigkeiten für mehrere Stunden gesperrt. Die erforderliche Stauabsicherung übernahm das THW Pegnitz. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Plech abgeleitet. Die Verkehrsbehinderungen auf der A 9 und den Umleitungsstrecken dauerten bis in die frühen Abendstunden an.

Der Fahrer muss sich wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit verantworten.