Montag, 09.12.2019

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Schoenauer gibt Entwarnung: Kamelfelsen bleibt erhalten

Dekan sagte im Gespräch mit Bürgermeister Raab Umplanung bei der Erweiterung des Brigittenheims zu - 11.11.2019 19:36 Uhr

Viele haben dort in ihrer Jugend gespielt, viele Senioren genießen von dort den Blick über die Siedlung. Jetzt steht fest: Der Kamelfelsen wird bei einer Erweiterung des Brigittenheims nicht angetastet. © Richard Reinl


Mehr oder weniger nebenläufig war bei der Behandlung der Bauvoranfrage für eine Erweiterung des Altenheims bekannt geworden, dass der bekannte Kamelfelsen am Rande der Lohe-Siedlung dem Projekt zum Opfer fallen würde. Das hat unmittelbar nach der Stadtratssitzung für einen Sturm der Entrüstung gesorgt. Nicht nur im sozialen Netzwerk Facebook äußerten zahlreiche Bürger ihr Unverständnis über einen derart sorglosen Umgang mit der Natur. Stadtheimatpfleger Strobel ging noch einen Schritt weiter und kündigte aktiven Widerstand an: „Notfalls setze ich mich auf den Felsen“. Sogar Unterschriftenaktionen und Protestaktionen waren schon in Vorbereitung.

Das hat offensichtlich auch den Bürgermeister wachgerüttelt. Jetzt gab er gegenüber Strobel Entwarnung: „Ich habe mit Dekan Dr. Gerhard Schoenauer über das Anliegen, im Rahmen der Baumaßnahme zur Erweiterung des Brigittenheims den Kamelfelsen wie gewünscht zu erhalten, gesprochen und zu meiner Freude die Information erhalten: Der Kamelfelsen bleibt bestehen. Das geht auch anders. Der Bau wird also umgeplant.

Ich bin sehr froh, dass so dieser unverkennbare Felsen erhalten bleibt, den auch ich in meiner Kindheit als Spiel- und Aufenthaltsort genossen habe, und dennoch die soziale und pflegerische Infrastruktur unserer Stadt erweitert werden kann. Denn auch das ist dringend erforderlich“. 

RICHARD REINL

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